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8:8 gegen MTSV Eschershausen Oberligist TV Hude verpasst Befreiungsschlag

Von Andreas Giehl | 09.03.2015, 12:03 Uhr

Der Tischtennis-Oberligist TV Hude hat im Heimspiel gegen den MTSV Eschershausen den großen Befreiunngsschlag im Kampf gegen den Abstieg verpasst. Nach dem 8:8 bleibt der TVH mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Gäste Siebter.

Der TV Hude hat im Abstiegskampf den großen Befreiungsschlag verpasst. Der Oberligist hätte mit einem Heimsieg gegen den MTSV Eschershausen seinen Vorsprung zum Relegationsplatz auf drei Pluspunkte ausbauen können. Am Ende hat es für den Tabellensiebten gegen den Nachbarn von Rang acht aber nur zum 8:8 gereicht. Damit bleibt es für den TVH beim dünnen Polster von einem Zähler.

Die Huder Spieler waren nach dem Spiel weder enttäuscht, noch wollte bei ihnen groß Freude aufkommen.

„Ich fand unsere Leistung heute okay. Trotzdem haben wir es versäumt, für eine Vorentscheidung im Abstiegskampf zu sorgen“, haderte Hudes Nummer fünf Tobias Steinbrenner.

Huder Spieler im mittleren und unteren Paarkreuz standen unter hohem Druck

In erster Linie war sein Team froh, den „Supergau“ verhindert zu haben. Denn gerade die Huder Spieler im mittleren und unteren Paarkreuz standen unter extremen Druck. Sie waren gegen Eschershausen quasi zum Siegen verdammt. Denn das, was alle sowieso befürchtet hatten, trat ein. Die zwei polnischen Spitzenspieler des MTSV, Jacek Wandachowicz und Krzysztof Lubin, waren absolut überragend. Das Duo holte im Alleingang sechs Punkte.

Die Huder Akteure standen in den direkten Duellen auf verlorenen Posten. Daraus ergab sich zwangsläufig die Konstellation: In allen weiteren Spielen durften die Huder nur noch ein Match abgeben, um dem Schlussdoppel aus dem Weg zu gehen. Das hatte sich mit dem Verlust des dritten Doppels und dem 1:3 im zweiten Einzel von Simon Pohl gegen Julian Heise vorzeitig erledigt.

TVH liegt mit 1:4 zurück

Die Angelegenheit hätte für die Gastgeber, streng genommen, sogar ganz böse enden können. Bei der 4:1-Führung für die Gäste „wackelten“ Immanuel Mieschendahl und Simon Pohl in ihren Fünfsatzspielen. Mit viel Dusel retteten sich beide ins Ziel. Ein 1:6-Rückstand hätte das Schicksal ihres Teams wohl besiegelt.

Lob für Immanuel Mieschendahl

Die an Höhepunkten insgesamt arme Partie hatte neben negativen auch seine gute Seiten. Das fand auch TVH-Trainer Thorsten Kleinert: „Zunächst einmal, wir haben nicht verloren. Und wir können uns noch immer aus eigener Kraft retten. Prima waren die zwei Einzelsiege von Immanuel Mieschendahl. Obwohl er zur Zeit wenig Trainings- und Wettkampfpraxis aufweist, hat er gut die Kurve bekommen.“