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A-Jugend-Bundesliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg holt zweiten Punkt

Von Lars Pingel | 25.09.2017, 11:32 Uhr

Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verpassen beim TV Oyten den ersten Bundesliga-Sieg nur knapp.

Zweites Auswärtsspiel, zweites Remis. Die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Booholzberg haben sich am Sonntag in ihrer dritten Partie in der Bundesliga also schon ihren zweiten Punkt ergattert. Beim TV Oyten kamen sie vor 300 Zuschauern zu einem 23:23 (12:13). „Kompliment an die Mannschaft“, sagte HSG-Trainer Stefan Buß. „Sie war kämpferisch sehr, sehr stark, hat nie aufgesteckt.“

Allerdings, das verheimlichte Buß nicht, ein bisschen Wehmut war nach dem Schlusspfiff auch dabei. „Es wäre sogar mehr möglich gewesen“, erklärte er. Seine Mannschaft war in der 57. Minute durch Henk Braun mit 23:22 in Führung gegangen – und spielte nach einer Zeitstrafe gegen den Oyter Timo Blau zunächst in Überzahl. Doch der TVO glich durch Max Borchert aus (58.). Die weiteren Angriffe beider Teams blieben erfolglos.

Ausfälle stellen HSG vor Probleme

Die HSG war mit Personalsorgen in die Partie gegangen. Nach Piet Gerke, Jona Schultz (beide Kursfahrt) und Carsten Jüchter (verletzt) war kurzfristig auch noch Norman Lachs verletzt ausgefallen. Gegen stark spielende Gastgeber gelang es zunächst nicht so recht, das zu kompensieren. Kilian Tiller brachte den TV Oyten mit 9:4 in Führung.

Die HSG-Trainer reagierten, nahmen eine Auszeit. „Wir konnten die Mannschaft neu einstellen“, berichtete Buß. Vor allem die Deckung seiner Mannschaft wurde immer stabiler, ihr Rückstand schrumpfte. Bennet Krix, mit 8/3 Toren erfolgreichster Werfer von Grüppenbühren/Bookholzberg, verwandelte einen Siebenmeter zum 10:11 (27.).

Nun Heimspiel gegen SC Magdeburg

Nach der Pause (12:13) steigerte sich die HSG nochmals. „Wir haben keine einfachen Tore aus dem Rückraum mehr zugelassen“, erklärte Buß. Mitte der zweiten Halbzeit übernahm Grüppenbühren/Booholzberg die Führung (18:17), die das Team in der 50. Minute zu einem 22:19 gemacht hatte.

Vor einer „fantastischen“ (Buß) Kulisse steckten die Gastgeber, für die Noah Dreyer 10/7 Tore warf, allerdings auch nicht auf. Dreyer war es dann, der das 22:22 (55.) erzielte, dem eine spannende, aber torarme Schlussphase folgte.

„Wir waren nicht clever genug“, erklärte Buß. Drei Siebenmeter hatte die HSG nicht verwandelt und, gerade zum Ende hin, einige technische Fehler gemacht. „Das wird in der Bundesliga eiskalt bestraft“, sagte Buß. Letztlich sei auch der dritte Auftritt in der 1. Liga ein tolles Erlebnis gewesen, auch weil die Zuschauer, darunter viele HSG-Fans, beide Mannschaften klasse unterstützt hätten.

Am Samstag, 17 Uhr, tritt die HSG wieder zu Hause am Ammerweg an. Dann empfängt sie den Nachwuchs des Bundesligisten SC Magdeburg.