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A-Jugend-Bundesliga HSG Grüppenbühren/Bookholzberg verliert 26:40

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 28.01.2018, 22:40 Uhr

Das Ergebnis klingt deutlich, doch der Eindruck täuscht: „Ich bin über viele Phasen der Partie sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft“, erklärte Stefan Buß. Der Trainer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und sein Team kassierten in der A-Jugend-Bundesliga am Sonntagnachmittag beim SC Magdeburg zwar eine am Ende klare 26:40 (11:21)-Niederlage.

Der Spielverlauf vor 115 Zuschauern in der altehrwürdigen Hermann-Gieseler-Sporthalle war laut Buß aber weniger deutlich, als es die nackten Zahlen auf dem Spielberichtsbogen ausdrückten. „Wir haben uns leider kleine Pausen genommen, in dem Magdeburg dann jeweils deutlicher davongezogen ist“, haderte Stefan Buß etwas.

Die am Ende entscheidenden Defizite zählte der HSG-Trainer dann auch klar auf. Vier verworfene Siebenmeter waren Buß ebenso ein Dorn im Auge wie das Auslassen diverser Großchancen nach zuvor schönen Spielzügen und bisweilen fehlende Aggressivität in der Deckung. „Wir hätten sieben Tore mehr machen müssen, dann wirft gleichzeitig auch Magdeburg auch weniger Treffer und die Niederlage fällt nicht mit 14 Toren, sondern vielleicht sieben Toren aus“, rechnete Buß vor.

Vor der Pause zu hektisch und fehlerhaft

Eine Woche, nachdem Grüppenbühren/Bookholzberg beim 24:22 über den TV Oyten der historische ersten Bundesligasieg einer Handball-Mannschaft aus dem Landkreis Oldenburg gelungen war, begann die HSG bei der Magdeburger Talentschmiede durchaus mutig. Über 1:4 (5.), 4:5 (8.), 8:9 (14.) und 10:13 (20.) hielten die Gäste – unterstützt von 30 lautstarken Fans – das Spiel relativ ausgeglichen. Auch weil die HSG gut deckte, wenn Magdeburg den siebten Feldspieler brachte. Dann agierte das Schlusslicht im Angriff jedoch zu fehlerhaft und hektisch, was der SCM mit leichten Gegenstoßtoren zur 21:11-Pausenführung (30.) nutzte.

Nach dem Wechsel zog der Tabellenzweite schnell auf 28:13 (38.) davon, doch größer ließ die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg ihren Rückstand nicht werden. Zwischenzeitlich verkürzte die HSG sogar wieder auf nur zehn Tore (19:29/44.), am Ende stand dann die 26:40-Niederlage beim zehnmaligen deutschen A-Jugend-Meister.