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A-Jugend-Bundesliga Nord Grüppenbühren/Bookholzberg vor schwerem Heimspiel

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 24.11.2017, 11:12 Uhr

Die kleineren Blessuren der intensiven Zwei-Tages-Tour nach Potsdam und Berlin sind auskuriert, die beiden hohen Niederlagen aufgearbeitet, jetzt freuen sich die A-Jugend-Handballer der HSG Grüppenbühren/Bookholzberg auf ihr Bundesliga-Heimspiel am Sonntag: Ab 14 Uhr erwartet die HSG den TSV Sieverstedt in der Halle am Ammerweg.

„Das wird richtig, richtig schwer“, ahnt Trainer Stefan Buß. „Sieverstedt ist eine körperlich sehr robuste Truppe.“ Im Hinspiel am ersten Spieltag holte Grüppenbühren/Bookholzberg beim 36:36 einen Punkt in der 1600-Einwohner-Gemeinde im Kreis Schleswig-Flensburg. Ob es wieder zu einem Unentschieden oder gar zum ersten Sieg für die Landkreis-HSG reicht? Da ist Buß etwas skeptisch.

„Im Hinspiel war deren bester Spieler noch gar nicht dabei“, erklärt der HSG-Trainer. Zudem ist Sieverstedt zur Zeit gut drauf. Mit fünf Punkten aus drei Spielen, darunter zuletzt ein 32:31 beim VfL Bad Schwartau, rückte der TSV in der Tabelle auf Rang sieben vor. Den Kern der Mannschaft bildet der ältere 99er-Jahrgang, der in der Jugend bei der SG Flensburg-Handewitt ausgebildet wurde. Dann aber den erhöhten Aufwand beim Bundesliga-Unterbau etwas scheute und zum TSV wechselte. „Die Spieler sind exzellent ausgebildet“, sagt Buß.

In der etwas dosierten Trainingswoche lag der Fokus bei Grüppenbühren/Bookholzberg im individuell-taktischen Bereich. Stefan Buß fordert, dass seine Spieler im Angriff in die Nahtstellten der TSV-Abwehr gehen. „Das Tor liegt geradeaus – und nicht auf der Tribüne“, sagt der HSG-Trainer. Wichtig sei es auch, die Härte anzunehmen, „und uns nicht den Schneid abkaufen zu lassen“, sagt Buß. Dies klappte am vergangenen Wochenende bei der Niederlage gegen die Übermannschaft Füchse Berlin (20:37) besser als zum Beispiel gegen den Kellerkonkurrenten (21:30). Zu den beiden hohen Niederlagen sagt der HSG-Trainer rückblickend: „Wir hatten viel Spaß und haben viel gelernt.“

Personell sieht’s für die HSG am Sonntag gut aus: Ausfälle hat Grüppenbühren/Bookholzberg wohl nicht zu beklagen. Auch Niklas Kowalzik darf wieder spielen.