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A-Jugenfußball VfL Stenum gegen TSV Abbehausen wie im Rausch

Von Frederik Böckmann | 15.10.2018, 21:29 Uhr

Mit einem 10:1-Kantersieg über den TSV Abbehausen haben die A-Jugendfußballer des VfL Stenum in der Bezirksliga das nächste Ausrufezeichen gesetzt.

Stenum - Abbehausen 10:1. Sieben Siege, dazu ein Unentschieden und noch keine Niederlage: Es läuft wie geschmiert für den Tabellenführer VfL Stenum. „Ja, wir haben zur Zeit einen super Lauf. Wir spielen schönen Fußball. Die Trainingsbeteiligung ist hoch. Es macht zur Zeit viel Spaß“, schwärmt Trainer Frank Radzanowski. Und was macht aktuell die Stärke der Kirchweg-Kicker aus? „Wir sind schwer auszurechnen. Jeder Spieler weiß, dass er wichtig ist und Verantwortung übernehmen kann. Wir haben eine sehr gute Breite im Kader.“ Die sieben verschiedenen Torschützen Niklas Reckler (2.), Tom Geerken (4./54./57.), Jan Luc Rustler (25./34.), Felix Oetjen (37.), Marcel Rüdebusch (63.), Silas-Bent Dohrmann (74.) und Mick Günther (86.) belegten gegen Abbehausen, dass der VfL „nicht ausrechenbar“ (Radzanowski) ist. Gegen den TSV spielte Stenum natürlich die frühe 2:0-Führung nach vier Minuten in die Karten. Dazu habe man das bei Abbehausen auf Torjäger Dennis Wego, der beim zwischenzeitlichen 1:8 (69.) sein elftes Saisontor erzielte, zugeschnitte Spiel sehr gut unterbunden. Vor dem Topspiel am Samstag (13 Uhr) beim Dritten JSG Lastrup/Kneheim/Hemmelte mahnte Radzanowski aber auch: „Es gibt auch bei uns immer etwas zu verbessern.“ Zum Beispiel das Defensivverhalten. Denn gegen Abbehausen ließ Stenum in der Anfangsphase noch zuviel zu.

GVO Oldenburg - DHI Harpstedt 3:2. Sie führten 2:0 beim Titelkandidaten, doch am Ende setzte es für die SG DHI Harpstedt noch eine bittere 2:3-Pleite. „Auf Grund unseres kämpferischen Einsatzes hätten wir einen Punkt verdient gehabt“, meinte Trainer Michael Würdemann. Gegen die spielstarken Oldenburger verteidigte Harpstedt sehr engagiert. Die Gäste setzten auf Konter – und das mit Erfolg. Erst traf Mathis Panning nach einem GVO-Ballverlust zur Führung (73.). Dann erhöhte Thies Meyer nach einem Foul an Jakob Köhler per Elfmeter auf 2:0 (76.). Wie reagierte Oldenburg? Mit wütenden Angriffen. „Die haben ihre Schlagzahl mächtig erhöht“, fand Würdemann. Er räumte aber auch selbstkritisch ein, „dass wir nach unseren Wechseln das Gefüge zerstört und die Ordnung verloren haben“. Die Konsequenz: Mika Cengiz (77.), Abdoulie Sillah mit einem für Coach Würdemann „rätselhaften Handelfmeter“ (79.) und Calvin Asare (83.) drehten das Spiel noch Gunsten der Platzherren – 3:2.

Rastede - Heidkrug 1:1. Der TuS Heidkrug kam in der ersten Auswärtspartie nach drei Heimspielen zu einem 1:1 beim Kellerkind FC Rastede. Ole Stolle hatte die Gäste mit 1:0 in Führung geschossen (26.), Khairolah Arabzda zum 1:1 ausgeglichen (45.). Heidkrug ist Vierter und spielt Samstag (14.15 Uhr) beim TuS Eversten.