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Abgang bei der HSG Delmenhorst Sharleen Siemers wechselt zum TV Neerstedt

Von Heinz Quahs | 09.06.2016, 08:55 Uhr

Vier Abgänge, fünf Neuzugänge: Bei den Landesliga-Handballerinnen des TV Neerstedt gibt es in der kommenden Saison einen kleinen personellen Umbruch.

Den Turnverein verlassen Stefanie Hanuschek (aus beruflichen Gründen zur SG Finndorf), Melanie Ahrens (Laufbahnende) sowie Katharina Stuffel und Lisa Busse (beide nur noch HSG Hude/Falkenburg). Als Zugänge stehen Sharleen Siemers (HSG Delmenhorst), Kirsten Kurok (TV Cloppenburg), Torhüterin Rieke von Seggern (TSG Hatten-Sandkrug), Manuela Garms (TV Neerstedt II) und Johanna Stuffel (Doppelspielrecht TV Neerstedt I und II). Trainingsauftakt ist am 5. Juli.

Mit Rang drei in der Abschlusstabelle war Trainer Maik Haverkamp mit seiner Mannschaft im Großen und Ganzen zufrieden – und zeigte sich positiv überrascht, zu welchen Leistungen sein Team im Stande ist. Obwohl es in der Abwehr gelegentlich Abstimmungsprobleme gab, hatte der TVN die viertbeste Abwehr der Liga. Auch im Tempospiel zeigte sich seine Mannschaft dynamisch und zielstrebig. Der einzige Haken: Trotz 577 Treffern und dem drittbesten Angriff der Liga ließ Neerstedt noch viele hochkarätige Möglichkeiten liegen. Der Tenor ist klar: Der TVN hat weiterhin noch Luft nach oben.

Trainer Maik Haverkamp lobt mehrere Spielerinnen

Den Trainer überzeugten in der abgelaufenen Saison einige Spielerinnen. Besonders Spielmacherin Cordula Schröder-Brockshus zeigte, wie wertvoll sie für den Angriff, aber auch als Organisatorin für die Abwehr ist. Auch die junge Agnieszka Blacha machte in der Saison einen großen Schritt nach vorne gemacht; sie glänzte sowohl mit ihrer Torgefährlichkeit als auch mit ihrer Spielübersicht, mit der sie ihre Nebenspielerinnen immer wieder sehenswert einsetzte – und das Neerstedter Spiel unberechenbarer machte.

Auf die Torhüterinnen Sina Huntemann und Katharina Marks war in jedem Spiel absolut Verlass, denn beide ergänzten sich hervorragend und waren in etlichen Spielen nur sehr schwer zu bezwingen. Den größten Sprung nach vorne machte aber Stefanie Hanuschek, die eigentlich in der zweiten Mannschaft spielen wollte. Auf Grund ihrer Schnelligkeit erzielte sie sowohl über Konter als auch von der linken Außenbahn wichtige Tore und war auch als Abwehrspielerin eine große Verstärkung. Hier findet es Haverkamp besonders schade, dass sie sich aus beruflichen Gründen verändern wird.