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Ärger über Schiedsrichter Grüppenbühren/ Bookholzberg verliert auch viertes Spiel

12.10.2015, 13:37 Uhr

In der Handball-Landesliga der Frauen wartet der Oberliga-Absteiger HSG Grüppenbühren/Bookholzberg weiterhin auf den ersten Punkt. Die HSG Delmenhorst und der TV Neerstedt konnten am Wochenende Erfolge verbuchen.

HSG Delmenhorst – HSG Osnabrück 25:20. Nachdem der Aufsteiger aus Osnabrück am vergangenen Wochenende gegen Neerstedt gesiegt hatte, waren die Delmenhorster gewarnt und nahmen den Gegner von Beginn an nicht auf die leichte Schulter. Der erste Durchgang verlief völlig ausgeglichen. Zwar konnten die Gastgeberinnen immer ein oder zwei Treffer vorlegen, doch die Gäste schafften es permanent, den Ausgleich zu erzielen. Nach dem Seitenwechsel hatte dann Osnabrück den besseren Start und führte mit 16:14. Die Mannschaft von Trainer Stefan Neitzel, der sein Amt als Trainer der weiblichen A-Jugend übrigens am Wochenende an Pascal Nentwig abgegeben hat, fand nach zehn Minuten aber wieder zu ihrem Spiel zurück und drehte den Spieß um. Mit viel Tempo in ihren Angriff warfen die Delmenhorsterinnen einen 23:17-Vorsprung heraus und diese Führung gaben sie bis zum Schlusspfiff nicht mehr aus der Hand.

TV Neerstedt – MTV Aurich 34:25. Nach dem ersten Saisonsieg atmeten die Gastgeberinnen tief durch. Denn den Auftakt in die Saison hatte sich die ambitionierte Haverkamp-Sieben mit zwei Pleiten an den ersten beiden Spieltagen natürlich anders vorgestellt. Gegen den Aufsteiger musste der TVN stehts auf der Hut sein, denn trotz der Niederlage zeigten die Gäste in ihrem ersten Landesliga Spiel eine überzeugende Vorstellung. Von Beginn an gingen die Neerstedterinnen konzentriert zu Werke, nutzten die Fehler der Gäste konsequent aus und spielten sich bis zur Pause einen beruhigenden Vorsprung heraus. Auch im zweiten Durchgang zeigte der TVN eine starke kämpferische Leistung und ließ die Zügel zu keiner Zeit schleifen. Der Lohn war am Ende der deutliche 34:25-Erfolg. Besonders Wiebke Haake verdiente sich in diesem Spiel ein Sonderlob, die laut ihrem Trainer Maik Haverkamp „vorne wie hinten ein super Spiel ablieferte“.

Grüppenbühren/BTB – FC Schüttorf 24:28. Bis zur 15. Minute beim 11:8 war die Welt für die Gastgeberinnen in Ordnung. Doch ab dann haderten die Schützlinge von Trainer Timo Hermann immer mehr mit den Leistungen der Schiedsrichter. Den Gastgeberinnen wurde vieles abgepfiffen, weshalb die Gäste über 14:11 mit einer 17:14-Führung in die Pause gingen. Nach dem Wechsel versuchte sich die HSG auf ihr Spiel zu konzentrieren, was ihr auch gelang. In der 45. Minute erzielte die Hermann-Sieben den 18:18-Ausgleich. Doch bei zwei Zeitstrafen für die Gastgeberinnen zog Schüttorf wieder auf 22:18 davon. Grüppenbühren ließ sich nicht entmutigen, kämpfte sich abermals heran und glich zum 24:24 aus. In der Schlussphase musste sich die HSG dann doch geschlagen geben. Hermann war sehr enttäuscht über die Pleite, „die mit einem guten Schiedsrichtergespann definitiv nicht zustande gekommen wäre“.