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Agravis Cup 2015 in Oldenburg Werner Hagstedt vom RV Ganderkesee feiert Sieg

Von Katrin Brandes | 15.11.2015, 23:00 Uhr

Werner Hagstedt vom RV Ganderkesee war beim Agravis Cup 2015 erfolgreich. Der Springreiter gewann in der EWE Arena in Oldenburg eine Prüfung der Small Tour gegen internationale Konkurrenz. Er hatte Uneston Ardent gesattelt. In den schweren Dressurprüfungen war Beatrice Buchwald aus Rheinberg mit Weihegold erfolgreich.

Er hat es wieder getan: Im zweiten Springen der Escon Small Tour, die zum Programm des Agravis Cups gehörte, der von Donnerstag bis Sonntag in der Oldenburger EWE Arena ausgetragen wurde, setzte sich Altmeister Werner Hagstedt (RV Ganderkesee) auf Unestor Ardent fehlerfrei mit 55.46 Sekunden gegen internationale Starter durch. Er platzierte sich zudem in einem weiteren Springen.

Buchwald gewinnt Grand Prix Special

Besonders gut lief das Turnier für die Oldenburger Stute des Jahres 2008, Weihegold. Mit ihrer Reiterin Beatrice Buchwald aus Rheinberg sicherte sie sich am Freitag den Sieg im Grand Prix mit 74,72 Prozent. Mit Unterstützung ihrer eigens angereisten Trainerin, der Dressurlegende Isabell Werth, gelang es Buchwald, im Grand Prix Special am gestrigen Sonntag mit 74,9 Prozent nachzulegen. Sie verwies Carola Koppelmann auf dem 13-jährigen Wallach Deveraux auf Rang zwei. „Weihegold war wesentlich lockerer, ihre Trabtour hat mir viel besser gefallen,“ schwärmte Buchwald, die mit ihr erst den fünften Grand Prix bestritten hat. „Ein paar Hausaufgaben haben wir noch, bevor es zum nächsten Start nach Salzburg oder Frankfurt geht.“

Bruggink gewinnt zwei Autos

Den Sieg im Großen Preis von Oldenburg über Hindernisse mit einer Höhe von 1.50 Metern ließ sich gestern Gert-Jan Bruggink auf seinem Wallach Vampire nicht nehmen. Er brachte daher, nachdem er schon am Freitag die Prüfung um den Preis der Agravis gewonnen hatte, zwei Autos als Ehrenpreise mit nach Hause in die Niederlande.

Im 14-jährigen Piet Menke (RRV Rastede) siegte Samstagabend der Jüngste im Starterfeld des Springens der Klasse M** auf Cesha. Marius Horstmann (RV Ganderkesee) rutschte mit zwei Abwürfen auf Constantin aus der Platzierung.

Bei den Profis wurde der 25-jährige Patrick Stühlmeyer (Osnabrück) auf Lenitas mit einem rasanten Ritt Erster im zweiten Weltranglistenspringen vor Johannes Ehning (Borken) auf Cayenne: „Eigentlich ist Cayenne schnell. Sie kann ja nix dafür, wenn ihr Reiter nicht genauso schnell ist,“ gönnte er Stühlmeyer schmunzelnd den Sieg.

In der Dressur gewann Matthias Bouten (Alpen) mit Söhnlein Brilliant mit 76,47 Prozent die Dressur Grand Prix Kür. Ihm folgte Charlott-Maria Schürmann aus Gehrde mit dem Hannoveraner Hengst Burlington FRH. Die Bremerin Nadine Husenbeth wurde auf Florida Vierte.