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Agravis Cup 2017 Hallen-Reitturnier in Oldenburg mit zwei Neuigkeiten

Von Katrin Brandes, Katrin Brandes | 30.06.2017, 16:49 Uhr

Der Agravis-Cup 2017, ein internationales Spring- und Dressurturnier, wird vom 2. bis 5. November in der EWE Arena in Oldenburg ausgetragen. Neue im Programm sind eine CSI***-Springprüfung und eine Qualifikation im „Louisdor-Preis“ für junge Dressurpferde.

Es ist noch eine Weile hin, ehe die erste Prüfung startet. Aber: Das internationale Dressur- und Springturnier, der Agravis-Cup 2017, wird eher beginnen als in den vergangenen Jahren: Schon vom 2. bis zum 5. November geht es in der großen EWE Arena in Oldenburg um Siege und Platzierungen.

Kür für Mannschaft schon am ersten Tag

Der Ausrichter, die Escon Marketing GmbH, erwartet Spitzenreiter aus aller Welt, die im Parcours und Viereck ihr Können zeigen. Daneben werden sich auch regionale Reiter messen, zum Beispiel im ersten Höhepunkt des Hallenturniers, der Mannschaftsdressur. Reitvereine aus dem Weser-Ems-Gebiet präsentieren am Donnerstag, 2. November, eine selbstkreierte Kür zur Musik. Dabei werden sie von ihren mitgereisten Fans unterstützt, deren „Leistung“ ebenfalls prämiert werden soll.

Deutsche Meisterin hat gemeldet

Der Youngster-Cup für Nachwuchspferde, der Preis der Oldenburger Wirtschaft oder auch der Große Preis von Oldenburg am Sonntag werden die Springreiter in der schwierigsten Klasse fordern. Zum ersten Mal sogar in einer Drei-Sterne-Springprüfung (CSI***): Das Turnier ist eine Station der Serie Mitsubishi Masters League, deren Finale im März 2018 in der Dortmunder Westfalenhalle ausgetragen wird.

Ein Finale wird aber auch in Oldenburg ausgetragen: das des Agravis-Zukunftspreises. Die U25-Nachwuchsstars Gerrit Nieberg, Niklas Krieg und Laura Klaphake – die Mühlenerin hat am 8. und 9. Juni in Balve die deutsche Meisterschaft der Reiterinnen gewonnen – haben die ersten beiden Veranstaltungen in Münster und Nörten-Hardenberg zum Punktesammeln genutzt. Auch in der Dressur wird es höchste Anforderungen im Grand Prix und der Grand Prix Kür geben. „Dressurgrößen wie Fabienne Lütkemeier, Kathleen Keller und auch Bundestrainerin Monica Theodorescu haben sich aufgrund der Kompaktheit der Veranstaltung, der guten Bodenverhältnisse und des gesamtsportlichen Angebotes für Oldenburg ausgesprochen“, berichtet der Veranstalter. Auch im Dressur-Programm gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal ist das Oldenburger Turnier eine Qualifikation im „Louisdor-Preis“, in dem acht- bis zehnjährige Dressurpferde an den internationalen Sport herangeführt werden.

„Seit dem Umzug in die große Arena ist die Veranstaltung zudem zu einem richtigen Eventerlebnis geworden“, erklärt der Ausrichter: „So bietet der Samstagabend mit einer Galaveranstaltung ein Reitevent für die ganze Familie.“