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Agravis Cup 2017 Mario Stevens gewinnt den Großen Preis von Oldenburg

Von Katrin Brandes, Katrin Brandes | 05.11.2017, 22:51 Uhr

Mario Stevens vom RuFV Lastrup hat den Großen Preis von Oldenburg gewonnen. Der Springreiter gewann am Sonntag in der Oldenburger EWE-Arena die internationale Prüfung im Stechen. Auch Aktive des RV Ganderkesee platzierten sich an den Abschlusstagen in Prüfungen des Agravis-Cups 2017.

Mario Stevens vom RuFV Lastrup hat den Großen Preis von Oldenburg gewonnen. Der Molberger setzte sich am Sonntag im Stechen der letzten internationalen Springprüfung der Klasse S*** des Agravis Cups durch. Mit nur drei Hundertsteln Vorsprung sicherte er sich in der großen EWE-Arena in Oldenburg auf dem Wallach Landano das Siegerauto. In dem Achtjährigen hatte eines der jüngsten Pferde unter dem Sattel. Zweiter wurde Gert-Jan Bruggink (Niederlande) auf Vampire vor der Schwedin Nicole Persson auf Balounito.

Die Dressurfans verfolgten zuvor im Meggle Preis internationale Grand-Prix-Küren zur Musik auf höchstem Niveau. Mit einer flüssigen und souverän gerittenen Darbietung setzte sich der in Krefeld lebende Spanier Borja Carrascosa mit Al Martin durch. Als erster Starter holte er gleich 72,670 Prozentpunkte. „Ich bin gern hier“, freute sich Carrascosa. „Es ist einfach auch schön all die Leute wieder zu treffen, die ich in den fünf Jahren in Hagen kennengelernt habe.“ Beste deutsche Reiterin war Andrea Timpe (Hattingen) mit Don Darwin auf Rang drei mit 71,685 Prozent. Don Darwin war damit auch das beste Oldenburger Pferd.

Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl holt die Siege drei und vier

Der Samstag gehörte in der Dressur einer Anderen: Nach dem Grand Prix gewann Jessica von Bredow-Werndl auf Unee BB auch den Grand Prix Special. Es war ihr vierter Erfolg in Oldenburg. „Ich gucke meine Punkte immer ohne Blick auf die Platzierung an“, sagte die Siegerin aus dem bayrischen Aubenhausen, „und ich weiß, wir müssen an der optimalen Feinabstimmung arbeiten. Was die Fitness anbelangt, ist er in höchster Form.“ Wie sehr sie sich freute, zeigte die rasante Ehrenrunde im Galopp, während der sie ihren gewonnenen Blumenstrauß ins Publikum warf.

Über zwei Finalsiege freute sich am Samstag auch Profireiter Felix Hassmann (Lienen). Auf Horse Gym’s Landino setzte er sich am Abend im Stechen des Youngster-Tour-Finals durch. Mit SL Brazonado gewann er bereits morgens mit drei Sekunden Vorsprung im Finale der Mittleren Tour. Hendrik Sosath (Lemwerder) erreichte dort Rang sechs auf dem Oldenburger Hengst Casino Berlin. Auf Cadora war er in der ersten Prüfung des Tages in der Kleinen Tour der Klasse S Erster geworden. Über diesen Rang freute er auch in der letzten Prüfung des Turniers, einem Zeitspringen der Klasse S.

Ganderkeseerin Laura Voigt auf Rang drei

Auch Reiter des RV Ganderkesee sammelten an den Abschlusstagen Platzierungen. Die junge Springreiterin Laura Voigt sicherte sich im Profistarterfeld der Youngster-Tour der Klasse S fehlerfrei Rang drei auf ihrem siebenjährigen Cracker by Jet. Altmeister Werner Hagstedt platzierte gleich zwei Pferde im Escon-Springclub der Klasse L. Mit Nachwuchspferd Costoso und einem Abwurf wurde er Siebter. Mit dem altbekannten Unestor Ardent erritt er sich Rang elf.