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Arbeitstagung in Kirchhatten Fußballer sprechen über kreisübergreifenden Spielbetrieb

Von Frederik Böckmann und Daniel Niebuhr | 07.12.2016, 13:17 Uhr

Zur Saison 2017/2018 soll der gemeinsame Spielbetrieb des Fußball-Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst mit den beiden Nachbarn Cloppenburg und Vechta losgehen – bei den A- und B-Junioren, Frauen, Juniorinnen.

Wie der aktuelle Sachstand der Planungen eines kreisübergreifenden Spielbetriebes aussieht, das will der Kreis-Vorstand bei einer Arbeitstagung am Donnerstag (19.00 Uhr) im Schützenhof Kirchhatten (Dingsteder Straße) erklären. „Da es zu diesem Thema bereits die Planung einer weitergehenden Informationsveranstaltung mit allen beteiligten Kreisen gibt, erscheint es uns umso wichtiger, zu dieser Thematik noch in diesem Jahr entsprechende Hinweise zu erteilen“, sagte der Vorsitzende Erich Meenken.

Bisher gab es in den älteren Juniorenklassen eine Spielgemeinschaft mit den Kreisen Ammerland, Oldenburg-Stadt und Wesermarsch, die diese Kooperation mit Oldenburg-Land/Delmenhorst aber kündigten. Die Nachbarn wollen künftig lieber komplett im neuen Großkreis spielen, dem die hiesigen Vereine mit offener Ablehnung gegenüberstehen.

Herrenbereich bleibt von Reformen unangetastet

Oldenburg-Land/Delmenhorst kann überwiegend einen eigenen Ligabetrieb gewährleisten, in der A- und B-Jugend, bei den Mädchen und den Frauen wird es aber ab der nächsten Spielzeit eine Kooperation mit Cloppenburg und Vechta geben. Der Herrenbereich bleibt von den Reformen unangetastet.

Faktisch bedeutet das Folgendes: In den älteren männlichen Jahrgängen, in der weiblichen Jugend und bei den Frauen gibt es künftig eine kreisübergreifende Kreisliga, darunter werden Kreisklassen gebildet und in regionale Staffeln eingeteilt.

Meenkens Ankündigung auf der ersten Informationsveranstaltung zu diesem Thema im April 2016, die Fahrtkosten würden sich keinesfalls erhöhen, stieß allerdings auf Skepsis. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass für Delmenhorster Mannschaften der Aufwand weniger wird“, warf Abteilungsleiter Marco Castiglione vom TV Jahn Delmenhorst damals ein und bemängelte die fehlende Transparenz: „Ich habe gar keine Vorstellung, wie die Distanzen künftig sind.“