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Aus erst in der Zwischenrunde Kleinert wird beim Bundesranglistenturnier Siebter

Von Andreas Giehl | 22.11.2015, 20:28 Uhr

Das Huder Tischtennis-Talent Daniel Kleinert belegte beim Top-24-Bundesranglistenturnier einen herausragenden siebten Platz. Damit qualifizierte sich der Oberliga-Spieler des TV Hude für zwei Turniere.

Nachwuchstalent Daniel Kleinert vom TV Hude hat den nächsten großen Erfolg seiner noch jungen Laufbahn gefeiert: Beim Top-24-Bundesranglistenturnier in Kellinghusen (Schleswig-Holstein) präsentierte sich der Oberligaspieler wieder in toller Form und belegte am Ende einen herausragenden siebten Platz. Damit qualifizierte sich Kleinert für Top-12-Bundesranglistenfinale des DTTB am 13. und 14. Februar 2016 in Neuenstein (Baden-Württemberg). Gleichzeitig löste er das Ticket für die Deutschen Jugendmeisterschaften im April in Essen. „Wenn mir das vorher jemand gesagt hätte, dann hätte ich das sofort unterschrieben“, war Kleinert hochzufrieden.

Zweifelhafter Turniermodus

Platz sieben schmälert sogar Kleinerts Leistung. Denn wäre da nicht der Turniermodus, wäre Kleinert vielleicht sogar der Sprung unter die besten Vier gelungen. Doch stattdessen schlüpften andere Spieler noch durch ein Hintertürchen, die eigentlich wegen der schlechteren ersten Turnierphase hinter dem Huder hätten landen müssen. Dazu gehörten der spätere Turniersieger und Ex-Schüler-Nationalspieler Fan Bo Meng (Fulda-Maberzell) und Tom Mayer (Weinheim). Letzgenannter wurde in Kleinerts Gruppe sogar nur Vierter, erreichte über Umwege aber noch Rang sechs.

Daniel Kleinert entzaubert in der Gruppenphase die Konkurrenz

Diese beiden Gegner hatte der TVH-Akteur am Samstag jeweils mit 3:0-Sätzen düpiert. Auch Turniersieger Meng erhielt von Kleinert eine Lektion verpasst, weil er sich an den Defensivkünsten des Huders die Zähne ausbiss. Der Huder „entzauberte“ auch die weitere Konkurrenz und gewann seine Gruppe mit 5:0-Siegen und 15:0-Sätzen.

Aus gegen Nils Hohmeier

Der Haken: Durch den Gruppensieg zog Kleinert mit Nils Hohmeier für das erste Zwischenrundenspiel ein unglückliches Los. Der Crack vom TuS Celle war in seiner Gruppe lediglich Zweiter geworden, kam in der Vergangenheit mit Kleinerts Spielweise stets gut zurecht – auch dieses Mal. Kleinert verlor deutlich mit 0:3, das Halbfinale war so außer Reichweite.

Sieg gegen den Dauerrivalen Cedric Meissner

Der Sonntag begann für den Abwehrspezialisten mit einem glatten 3:0 über Tom Schmidt (SVH Kassel). Gegen Michael Schwarz vom TTC Wehrden (Sachsen) enttäuschte er und unterlag 1:3. So ging es für Kleinert gegen seinen niedersächsischen Dauerrivalen Cedric Meissner (Eintracht Bledeln) um Platz sieben. Obwohl beide nach einem nicht optimalen Turnierlauf Frust schoben, gewann Kleinert mit 3:1.