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Ausgleich in der Nachspielzeit VfL Wildeshausen rettet ein 1:1 bei Hansa Friesoythe

Von Daniel Niebuhr | 13.09.2015, 22:58 Uhr

Nächster Punktgewinn für den VfL Wildeshausen in der Fußball-Landesliga: Bei Hansa Friesoythe erkämpfte sich die Mannschaft von Marcel Bragula ein verdientes 1:1 (0:0).

Marcel Bragula ist für seine sportliche Haltung durchaus bekannt; der Trainer des VfL Wildeshausen bleibt auch in Extremsituationen immer fair und lieferte dafür am Sonntag einen weiteren Nachweis. Seine Landesliga-Fußballer hatten gerade durch einen Foulelfmeter in der vierten Minute der Nachspielzeit ein 1:1 (0:0) bei Hansa Friesoythe gerettet, als Bragula schon grundehrlich bekannte: „Diesen Strafstoß darfst du nie im Leben geben. Der Ausgleich war verdient, aber da haben wir großes Glück gehabt.“

Letztlich waren es ein unglückliches Einsteigen von Friesoythes Torwart Rafael Koschmieder, ein umstrittener Elfer-Pfiff des Meppener Schiedsrichters Hendrik Pstrong und die Nervenstärke von Storven Bockhorn, die dem VfL einen wertvollen Punkt bescherten. Koschmieder soll sich auf Wildeshausens Angreifer Lennart Feldhus aufgestützt haben, Pstrong zeigte auf den Punkt – und Bockhorn verwandelte.

Schlecht fühlen mussten sich die Wildeshauser allerdings nicht. Denn auch sie hatten zuvor einen umstrittenen Strafstoß gegen sich bekommen. Nach verteiltem Spiel soll Lennart Flege in der 52. Minute bei einer Flanke mit der Hand am Ball gewesen sein, Cesar Manrique Gudiel traf zur Friesoyther Führung. Danach drückten die Gäste, allein Feldhus scheiterte mehrfach per Kopf. „Wir waren besser“, fand Bragula. „Wenn man so spät ausgleicht, soll man sich aber nicht beklagen.“