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Auswärtssieg bei Komet Arsten Hude/Falkenburg ohne Probleme zum 31:19

Von Frederik Böckmann | 28.03.2015, 20:46 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Im Auswärtsspiel beim Tabellenachten TuS Komet Arsten zeigte die HSG eine sehr ordentliche Leistung und gewann mit 31:19 (15:10). „Das haben wir ganz souverän gemacht“, meinte HSG-Trainer Torsten Stürenburg.

Als der Tabellenführer seinen Saisonsieg Nummer 19 eingetütet hatte, blickte Thorsten Stürenburg auf seinen Statistikzettel. Tore, Chancenverwertung, gehaltene Bälle – all das machte den Trainer der Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg sehr zufrieden. Stürenburg holte nach Sichtung der Zahlen kurz Luft und stellte dann entspannt fest: „Das haben wir ganz souverän gemacht. Jetzt können wir zufrieden auf die Tabelle gucken.“ Mit einem 31:19 (15:10)-Erfolg beim TuS Komet Arsten hat die HSG einen weiteren kleinen Schritt in Richtung Oberliga-Meisterschaft gemacht. Fünf Spieltage vor Saisonende hat die HSG weiter zwei Zähler Vorsprung vor dem Zweiten VfL Stade – und das deutlich bessere Torverhältnis in der Hinterhand.

Aggressive Abwehr, flexibler Angriff

Auch beim unberechbaren Tabellenachten Arsten ließ die HSG keine Zweifel daran, dass sie sich die Meisterschaft auf der Zielgeraden nicht mehr nehmen lassen will. Eine aggressive Abwehr, viel Flexibiltät im Angriff – so stellte Hude/Falkenburg schon im ersten Durchgang die Weichen auf Sieg. Über 6:1 (6.), 9:4 (12.) und 13:8 (23.) hatte der Spitzenreiter zur Pause (15:10) einen Fünf-Tore-Vorsprung herausgespielt. Als die Gäste ihre Führung bis auf 20:12 (36.) ausgebaut hatten, war die Partie schon entschieden – doch Stürenburg gab sich damit noch nicht zufrieden.

Mit 3:2:1-Deckung baut Hude/Falkenburg Vorsprung aus

Er stellte seine 6:0-Abwehr auf eine 3:2:1-Deckung um, „damit noch wir noch flexibler agieren“ (Stürenburg). Diese Maßnahme zahlte sich abermals aus: Denn Hude/Falkenburg baute seinen Vorsprung über 25:15 (45.) noch weiter aus. „Wir haben im Angriff schöne Konzeptionen gezeigt. Auch in der Abwehr haben wir in 50 der 60 Minuten überzeugt“, bilanzierte Stürenburg.

Sonderlob für vier Spielerinnen

Aus seinem kleinen Kader (nur acht Feldspielerinnen) zollte Stürenburg vier Akteurinnen ein Sonderlob. Die starke Torfrau Katharina Woltjen parierte mehr als 50 Prozent der Bremer Würfe, Franziska Bohlken machte über 60 Minuten ein sehr starkes Spiel, während in der zweiten Halbzeit Saskia Petersen und Pia Möller überzeugten.

Nächstes Spiel am 12. April

Für Dienstag hat Stürenburg die nächste Trainingseinheit angesetzt, dann legt die HSG eine einwöchige Pause ein – und will Kraft für den Saisonendspurt tanken. Denn der nächste Gegner hat es in sich: Im Heimspiel am 12. April läuft der zuletzt formstarke TV Dinklage (zuletzt sechs Siege) in der Halle am Steinacker in Ganderkesee beim Tabellenführer auf.