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Auswärtssieg beim VfL Oldenburg III 35:23 – Hude/Falkenburg steigert sich nach der Pause

Von Frederik Böckmann | 22.03.2015, 20:08 Uhr

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg haben ihre Pflichtaufgabe erfüllt: Das Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg III gewannen sie nach einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei noch deutlich mit 35:23.

Sie warfen wieder einmal über 30 Tore, doch Torsten Stürenberg wollte Saisonsieg Nummer 18 nicht überbewerten. „Das Spiel hatte kein Oberliga-Niveau. Wichtig sind nur das Ergebnis und die zwei Punkte“, meinte der Handball-Trainer der HSG Hude/Falkenburg ganz trocken. Seine Damen landeten am Sonntagnachmittag beim VfL Oldenburg III einen glanzlosen 35:23 (13:10)-Erfolg – und haben damit im Titelrennen mit VfL Stade als Spitzenreiter weiterhin alle Trümpfe in eigener Hand.

Stürenburg sprach von einer „merkwürdigen“ und „komischen“ Begegnung, die nur schleppend Fahrt aufnahm – auch, weil die HSG sich einige Konzentrationsmängel leistete. Nach sechs Minuten führte die HSG mit 2:0, nach 19 Minuten mit 7:4. „Zu diesem Zeitpunkt“, sagte Stürenberg, „habe ich nicht gedacht, dass wir noch so eine Flut an Toren werfen.“ Warfen sie aber.

Denn Stürenburg stellte in Hälfte zwei auf eine 3-2-1-Deckung um, um „mehr Zug in die Abwehr zu bekommen“. Danach ging die Post im HSG-Spiel ab. Über 19:13 (36.), 27:19 (46.) und 30:22 (55.) baute Hude/Falkenburg seinen Vorsprung schließlich kontinuierlich auf 35:23 aus.