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Badminton-Landesliga TuS Heidkrug zieht seine Mannschaft zurück

Von Lars Pingel | 15.02.2017, 13:03 Uhr

Der TuS Heidkrug hat seine Mannschaft aus der Badminton-Landesliga zurückgezogen. Die Personalprobleme waren zu groß geworden. Sie gilt als erster Absteiger in die Verbandsklasse, in der es 2017/2018 auch antreten will.

Dass es eng werden könnte, stand schon vor dem ersten Ballwechsel der Badminton-Saison 2016/2017 fest. Jetzt waren die Personalprobleme beim Badminton-Landesligisten TuS Heidkrug aber zu groß geworden. Das Team wurde abgemeldet.

Besprechung aller TuS-Teams

Im September 2016 waren Ilaria Greco, Friederike Hannig, Torben Wachholz, Fabian Brandt, Florian Bußmann und Alexander Harms für den TuS Heidkrug in die Landesliga gestartet. Als ein Team, dessen Größe genau den Minimalanforderungen entsprach. Ausfälle durfte es also nicht geben. Doch es kam anders. Schon am 12. Dezember 2016 konnte das TuS-Team nicht antreten. Vor dem sechsten Spieltag am 12. Februar 2017 zog das Team, das den letzten Tabellenplatz belegte, die Notbremse. „Wir haben uns mit allen drei Mannschaften, die für den TuS spielen, zusammengesetzt“, erzählte Wachholz, Mannschaftsführer des Landesliga-Teams. „In der Besprechung fiel die Entscheidung, dass wir die Erste zurückziehen.“

Zu viele Ausfälle

Die hatte schon nach dem zweiten Spieltag einen Spieler verloren, da Florian Bußmann aus beruflichen Gründen nach München umzog. „Das war vorher abzusehen“, sagte Wachholz. So war geklärt, dass Aktive aus der Bezirksliga-Mannschaft aushelfen würden. Die Trainingsverletzung von Fabian Brandt, die für ihn das Saison-Aus bedeutete, machten den Heidkrugern allerdings einen ganz dicken Strich durch ihre Rechnung. „Er war eine der festen Größen in unserem Team“, erklärte Wachholz. Und der Strich wurde durch krankheitsbedingte Absagen oder kleinere Verletzungen von TuS-Spielern immer dicker.

Sportliche Gründe

Die Entscheidung für den Rückzug, die das TuS-Team zum ersten Absteiger in die Verbandsklasse machte, fiel „nach Abwägung aller Pro- und Kontra-Argumente“ vor allem aus sportlichen Gründen. Es wäre fast unmöglich gewesen, den Abstieg der Ersten zu verhindern. Trotzdem wäre das zweite Team immer geschwächt angetreten, was sich letztlich auch auf die Bezirksklasse-Formation ausgewirkt hätte, deren Spieler ebenfalls ständig hochgerückt wären.

Heidkrug möchte in Verbandsklasse antreten

Greco, Hannig, Harms und Wachholz werden in dieser Saison keine Punktspiele mehr bestreiten können, da sie im Landesliga-Team des TuS festgespielt sind und nicht in den anderen Mannschaften des Vereins eingesetzt werden dürfen. Sie können also schon mit der Vorbereitung auf die Saison 2017/2018 beginnen. „Der Stand jetzt ist, dass der Kader, der derzeit besteht, dann in der Verbandsklasse spielt“, sagte Wachholz. Dann soll auch Brandt wieder dabei sein. „Er hat gerade mit dem Aufbautraining begonnen“, berichtete Wachholz. Außerdem werde darüber nachgedacht, „eine dritte Dame fest ins Team zu nehmen“. Und natürlich werde auch nach externen Zugängen gesucht. „Die sind aber schwer zu bekommen.“

Die Frage, ob der TuS Heidkrug I in der nächsten Spielzeit in der Verbandsklasse antritt, wird allerdings erst im Frühjahr endgültig beantwortet. „Dann treffen wir uns zu einer Abteilungsversammlung, um die Saison zu planen“, sagte Wachholz.