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Badminton TuS Heidkrug meldet seine erste Mannschaft ab

Von Klaus Erdmann | 12.07.2017, 09:22 Uhr

Die Verantwortlichen des TuS Heidkrug melden ihrer erste Badminton-Mannschaft auf Grund personeller Probleme vom Spielbetrieb ab. Der Delmenhorser Federball-Club I startet nach dem Aufstieg in der Landesliga Nord.

Gegenüber der Saison 2016/17 wartet die Delmenhorster Badmintonszene während der nächsten Spielzeit mit einigen Neuerungen auf. So hat TuS Heidkrug seine erste Mannschaft (Landesliga) aufgrund personeller Probleme abgemeldet. Torben Wachholz, Mannschaftsführer des TuS, bestreitet fortan für den gut gerüsteten Delmenhorster Federball-Club (DFC) Punktspiele. Dessen erste Vertretung mischt nach dem Aufstieg in der Landesliga Nord mit.

„Wir haben keine Mannschaft mehr zusammenbekommen“, sagt Wachholz. Heidkrug musste die Erste während der letzten Saison zurückziehen. Die Personalnot erwies sich als zu groß. Ein Neuanfang, das stellte sich bald heraus, war kein Thema. Gerrit Biendara und Fabian Brandt wechseln zum zweiten Team, das als Heidkrug I in der Bezirksklasse startet. Gleiches gilt für die neue Zweite. Friederike Hannig spielt fortan im Bremer Raum Badminton und Florian Bußmannn lebt bereits seit einiger Zeit in München. Ilaria Greco bleibt dem TuS ebenso erhalten wie Alexander Harms, der jedoch für Bremervörde Punktspiele bestreitet. (Weiterlesen: TuS Heidkrug zieht seine Mannschaft zurück)

Torben Wachholz bleibt dem TuS Heidkrug trotzdem erhalten

Auch Wachholz, der am Bürgerkampweg als Kassenwart fungiert und mit seiner Frau Yvonne als Ballwart tätig ist, bleibt ein Heidkruger. „Aber mir geht es darum, in der Landesliga zu spielen“, so der 32-Jährige, der dem TuS seit 17 Jahren angehört. Mit Anlaufschwierigkeiten rechnet er beim DFC nicht: „Wir kennen uns seit mehreren Jahren sehr gut. In der Vergangenheit haben wir mit Trainingsgemeinschaften gebildet.“

Wachholz befindet sich momentan im Training. Er will rechtzeitig fit sein, denn die Saison beginnt bereits am Sonntag, 27. August. Der DFC I, dem 2016/17 als Delmenhorster FC II der Sprung von der Verbandsklasse Weser-Ems in die Landesliga Nord gelang, trifft eingangs beim SV Eintracht Oldenburg auf den Gastgeber, der zuletzt Rang sechs belegte, und den TSV Gnarrenburg, Meister der Verbandsklasse Lüneburg.

Delmenhorster FC ist auf Landesliga-Start gespannt

Der Aufsteiger setzte zuletzt elf Aktive ein: Anja Eilers, Maren Nitz, Tanja Lindner, Malin Staden, Mannschaftsführer Henning Cohrs, Frank Eilers, Klaus Schumacher, Simon Wepner, Björn Behrens, Morten Daugaard-Hansen und Tim-Christian Fandrich. „Dazu kommt jetzt noch Torben Wachholz“, sagt Frank Eilers. „Aber so ein großer Kader ist ganz gut, denn die Saison zieht sich.“ Der eine oder andere Spieler werde aus verschiedenen Gründen nicht immer zur Verfügung stehen. Maren Nitz steigt nach ihrem Achillessehnenriss wieder in das Training ein. Auf die neue Umgebung ist Eilers gespannt: „Wir kennen die Landesliga nicht so wirklich – außer Torben Wachholz.“

Mareike Staden, Mannschaftsführerin des DFC II, erklärt, dass die Willmshalle momentan zwar zur Verfügung stehe, das Training „so richtig“ aber erst nach den Ferien beginne. Den Grund für den frühen Saisonstart kenne sie nicht. „Dafür sind wir im Oktober und November spielfrei. Aber das macht nichts“, sagt sie lachend. Am ersten Spieltag tritt DFC II in Melle gegen die Aufsteiger TV Metjendorf III und SC Melle an.

Delmenhorster FC will einen Platz in der oberen Tabellenhälfte

„Wir wollen die Klasse halten und einen Platz in der oberen Hälfte erreichen“, blickt Staden voraus. Der Aufstieg sei nicht das erklärte Ziel, zumal Christian Spreng nicht in allen Spielen zur Verfügung stehe. Gleiches gelte für Nadine Cernohous. Neben der Mannschaftsführerin, Spreng und Cernohous kamen in der letzten Spielzeit Romuald Firla, Stephan Hebel, Thomas Nierentz und Frederic Holzenkämpfer für die Mannschaft zum Einsatz. „Wir spielen bereits seit einigen Jahren in dieser Zusammensetzung“, unterstreicht die Gesprächspartnerin. Ergänzt wird das Aufgebot durch Stadens „kleine Schwester Malin“ (Originalton), die zuletzt für die „alte Zweite“ antrat.