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Baris gewinnt Kreisliga-Derby KSV Hicretspor geht die Luft aus

Von Manfred Nolte | 15.03.2015, 22:52 Uhr

Auch eine mäßige Leistung reicht dem SV Baris zu einem Pflichtsieg gegen den abstiegsbedrohten KSV Hicretspor. Das 4:2 stellt Baris erst in der Endphase her.

Die Kreisliga-Fußballer des KSV Hicretspor haben das Stadtderby gegen den SV Baris mit 2:4 (1:1) verloren und damit ihre Lage im Kampf um den Klassenerhalt nicht verbessern können. Am Ende war der Gästesieg verdient. Baris war den Hausherren konditionell deutlich überlegen und hatte in der Schlussphase ein klares Übergewicht.

Hicretspor war in einer ausgeglichenen ersten Halbzeit vor rund 100 Zuschauern durch Cemil Yildiz in Führung gegangen, musste dann aber den Ausgleich von Nils Mielcarek einstecken. Nach 74 Minuten erzielte Cumali Tuner mit einem Ball, der genau in den Torwinkel passte, das 2:1 für den SV Baris. Die Freude währte aber nicht lange, denn im Gegenzug foulte Sekan Mangal den eingewechselten Hakan Kabausagi und Murat Tan verwandelte den fälligen Elfmeter. Baris zeigte sich aber wenig geschockt. Justin Lentz mit einem wohl haltbaren Freistoß und Niklas Mielcarek sorgten für klare Verhältnisse.

Spielerisch bot das Ortsderby wenig. Beide Mannschaften setzten auf Kampf und Einsatz. Die Begegnung verlief dennoch sehr fair. Hohen Anteil daran hatte auch Schiedsrichter Martin Zimmermann (Wildeshausen), der umsichtig leitete.

Hicretspor ist im Umbruch, denn der neue Trainer Mete Döner muss aus der alten Ersten und der zurückgezogenen Zweiten ein neues Team schmieden. Der Coach war zufrieden. „Ich habe die Mannschaft erst dreimal trainieren können. Da fehlt es noch an Abstimmung und auch konditionell sind wir noch nicht auf der Höhe. Die erste Halbzeit haben wir überlegen gestaltet und darauf lässt sich aufbauen“, sagte Döner, der außerdem die Fairness beider Mannschaften lobte.

Gegenüber Önder Caki sprach von einem Pflichtsieg. „Spielerisch hat meine Mannschaft viele Wünsche offen gelassen. Ein richtiger Spielfluss ist aufgrund zahlreicher Unterbrechungen nie zustande gekommen. Dennoch haben wir verdient gewonnen, zumal wir in der Schlussphase unsere spielerische Überlegenheit in die Waagschale werfen konnten.“