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Basketball: 2. Regionalliga Delmenhorster TV verliert beim TuS Bramsche

Von Lars Pingel | 01.03.2015, 16:08 Uhr

Der Delmenhorster TV, Schlusslicht der 2. Basketball-Regionalliga, hat sein Auswärtsspiel beim drittplatzierten TuS Bramsche mit 93:121 (44:62) verloren. Der erfolgreichste DTV-Spieler, Edgaras Saldukas (31 Punkte), knickte in der Schlusssekunde um.

Groß waren die Erwartungen der Basketballer des Delmenhorster TV vor dem ersten Sprungball der Partie beim Tabellendritten der 2. Regionalliga nicht. Sie traten beim TuS Bramsche nur mit sieben Spielern an, darunter war in Ahmet Ildem ein Akteur, dessen Daumenverletzung kaum Spielzeit zuließ, und in Hauke Bruns nur ein Center – der auch noch grippegeschwächt aufs Parkett ging. Der DTV verkaufte sich dann aber besser als erwartet. „Dafür war das eigentlich ganz in Ordnung“, sagte „Devils“-Trainer Stacy Sillektis nach der Schlusssirene über das 93:121 (44:62), das sein Team am Samstag kassiert hatte. „Wir haben in fremder Halle 93 Punkte gemacht.“

Bramsche macht viel Druck

Angesichts des Mini-Kaders der Gäste agierten die Bramscher, die mit elf Aktiven aufliefen, von Beginn an mit einer Press-Verteidigung über das ganze Spielfeld. „Sie haben die ganze Zeit Druck gemacht, das war schwer“, erklärte Sillektis, der auf dem Feld mitwirkte. Im ersten Viertel gelang den Devils in der Offensive nicht viel, sodass Bramsche relativ mühelos zu einem klaren Vorsprung kam (31:17). Fortan verkaufte sich der DTV im Angriff zwar besser, trotzdem wuchs der Rückstand über ein 44:62 zur Pause bis zum Ende des dritten Abschnitts bis auf 63:95 an. In diesem waren knapp fünf Minuten gespielt, als sich der Flügelspieler Ali Akkurt sein zweites technisches Foul einfing und somit zum Zuschauen verdonnert war. Der DTV konnte also nicht mehr wechseln.

Saldukas knickt um

Sillektis schmerzte die Verletzung, die sich der beste DTV-Spieler, Edgaras Saldukas (31 Punkte), in der letzten Sekunde zuzog mehr als die Niederlage. „Er ist umgeknickt“, erklärte Sillektis. „Ich hoffe, dass er am Samstag spielen kann.“ Dann empfängt das Schlusslicht ab 15 Uhr den Vorletzten, den TK Hannover. In besserer Besetzung, sagt der Trainer: „Wir wollen eine schlagkräftige Truppe aufbieten.“