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Basketball-Oberliga 98:86 – Delmenhorster TV löst die Pflichtaufgabe

Von Klaus Erdmann | 23.10.2017, 09:11 Uhr

Die Basketballer des Delmenhorster TV haben beim Tabellenletzten Weser Baskets II lange Probleme, gewinnen aber auch ihr viertes Oberliga-Spiel.

Die Basketballer des Delmenhorster TV, Nummer eins der Oberliga, haben im vierten Spiel den vierten Sieg gelandet. Bei Schlusslicht Weser Baskets/BTS Neustadt II behaupteten sich die Devils mit 98:86 (27:14, 46:43, 68:62) und erledigten damit eine Pflichtaufgabe. „Insgesamt war es von uns kein gutes Spiel. Wir haben nicht konstant genug gespielt“, meinte Trainer Stacy Sillektis. „Mir war klar, dass wir den Gegner stark machen, wenn wir nachlassen.“

So kam es. „Wir haben gut angefangen“, berichtete der Coach. Über 24:8 legten die DTVer nach dem ersten Viertel ein deutliches 27:14 vor. Sillektis: „Aber der Gegner hat gut gekämpft und mehr investiert.“ Im zweiten Viertel, das der Gast mit 19:29 verlor, habe es einen „kleinen Bruch“ gegeben.

30 Punkte von Terryl Woolery

Im dritten Durchgang lag der Letzte, der weiter auf die ersten Punkte wartet, einmal in Führung (50:49). „Beim 58:58 waren die Weser Baskets dran, doch dann haben wir das Spiel gedreht“, sagte Sillektis. Nach dem dritten Viertel lag der Favorit mit sechs Punkten vorne, am Ende verbuchte er einen Zwölf-Zähler-Vorsprung. „Das vierte Viertel war okay. Wir haben 30 Punkte erzielt“, erklärte Sillektis.

„Terryl hat das Spiel zu unseren Gunsten entschieden“, lobte der Trainer des DTV seinen Spieler Woolery. Dieser erzielte mit 30 fast ein Drittel der Punkte. Ferner, so Sillektis, habe Woolery elf Rebounds und viele Assists beigesteuert. Ali Akkurt (17) und Muhammed Tozan (13) brachten es gemeinsam auf 30 Zähler. Beim Verlierer meldete Altay Tekin die beste Ausbeute (17). Bei den Delmenhorstern mussten Tim Frerichs (22. Minute) und Marc Polley (32.) jeweils nach dem fünften Foulspiel ausscheiden.

Am Sonntag, 16 Uhr, empfangen die Devils in der Halle Am Stadtbad den SV Ofenerdiek, der nach vier Treffen Platz sieben belegt. Sillektis: „Zuhause spielen wir besser. Ofenerdiek ist ein Gegner, der sich auf Augenhöhe befindet.“