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Beratung im Fachhandel 24-Stunden-Läufer brauchen gute Schuhe

30.03.2015, 19:51 Uhr

frb/dpa Delmenhorst. Die richtige Ausrüstung – sie ist auch beim Burginsellauf das A und O. „Ein vernünftiges Schuhwerk ist dabei sehr wichtig“, sagt Dieter Meyer vom Laufclub 93 Delmenhorst, der den Burginsellauf am 20. Juni organisiert. „Daran sollte man nicht unbedingt sparen“, meint der Delmenhorster.

Anfänger sollten sich deshalb im Fachhandel beraten lassen. Per Videoanalyse auf dem Laufband würden die Sportgeschäfte schnell erkennen, welche Schuhe die passenden sind. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln rät, beim Einsatz von Einlagen und Polstern vorsichtig zu sein: „Dadurch verändern die Sportler ihre Motorik und können andere Probleme provozieren.“ Dazu zählen etwa Hüft- oder Knieprobleme.

Nach drei bis sechs Laufeinheiten sind neue Schuhe eingelaufen

Wer sich für den falschen Schuh entschieden hat, merkt das relativ schnell. „Achillessehnenprobleme können ein Hinweis auf zu weiche Schuhe sein“, sagt Froböse. Wer beim Laufen wegkippt, weil der Schuh zu wenig Halt gibt, hat bald Schmerzen im Knie. Nach etwa drei bis sechs Laufeinheiten sollten die neuen Schuhe eingelaufen sein.

Schuhe halten 600 bis 800 Kilometer

Passionierte Läufer sollten sich sogar jedes Jahr neue Laufschuhe kaufen. Dazu rät Froböse. „Nach 600 bis 800 Laufkilometern sind die Schuhe abgenutzt“, sagt er. Jogger, die häufig weit laufen, brauchen eventuell schon früher neue Treter. Läufer erkennen an einer brüchigen Sohle oder Einrissen an der Dämpfung, dass ein Schuh kaputt ist.

Funktionskleidung oder Wechselwäsche

Bei der Hose, T-Shirt und möglicherweise einer Jacke rät Dieter Meier zur atmungsaktiven Funktionskleidung – damit jede Kleidungsschicht den Schweiß nicht vollsaugt. Wer lieber in Jogginghose und T-Shirt laufen will, sollte aber auf jeden Fall Kleidung zum Wechseln mitbringen. „Vor allem nachts ist es nicht so schön, in seinen vollgeschwitzten Sachen zu laufen“, sagt Meyer.