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Bilanz der Hallenmeisterschaft Kreisvorsitzender lobt den FC Hude

Von Lars Pingel | 11.01.2015, 23:29 Uhr

Hartmut Heinen war mit dem Gastgeber der Fußball-Hallenkreismeisterschaft in der Halle am Huder Bach sehr zufrieden. Auch der FCH-Chef Peter Burgdorf zog nach vier Tagen ein positives Fazit.

99 Fußballspiele in vier Tagen – die erste Hallenmeisterschaft des Kreises Oldenburg-Land/Delmenhorst mit Mannschaften aus dem Landkreis und der Stadt war eine Herausforderung für den Ausrichter, den FC Hude. „Ein riesen Dankeschön geht an alle Vereine, die uns das Vertrauen geschenkt haben“, sagte Peter Burgdorf, FCH-Vorsitzender, am Sonntag vor der Siegerehrung. Im vergangenen Februar hatten sich Vertreter der Klubs in einer Abstimmung für die Huder als Gastgeber entschieden. Die hätten das Vertrauen gerechtfertigt, erklärte der Kreisvorsitzende Hartmut Heinen, ehe er den Siegerpokal an den TV Munderloh übergab: „Der FC Hude war der perfekte Ausrichter, das Turnier war perfekt organisiert.“ Heinen lobte auch die Teilnehmer, die „spannende und sportlich faire Spiele“ gezeigt hätten, und die Schiedsrichter, denen er ebenfalls gute Leistungen bescheinigte.

Anerkennung bekam der FC Hude auch von den Aktiven. „Es hat einfach nur Spaß gemacht, hier zu spielen“, sagte Heiko Vogel, Torwart des TV Falkenburg, der die Trophäe für den besten Torhüter des Turniers erhielt. „Das Turnier war toll organisiert.“ Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen, hatte seine Meinung bereits am Freitagabend gefunden. „Ein Kompliment an den FC Hude für die tolle Organisation“, sagte er nach den Vorrundenspielen seiner Mannschaft.

Die Fußball-Fans nahmen die Veranstaltung in der Halle am Huder Bach an. Etwa 3000 Zuschauer wären an den vier Tagen gekommen, erklärte Burgdorf. „So ganz genau lässt sich das nicht sagen, weil ja beispielsweise Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt hatten.“ Die Resonanz fand er „sehr gut“. Mit dieser Zahl habe der FCH sein Ziel erreicht. „Es war immer genauso, dass es gepasst hat.“

Lob der Aktiven kam auch beim FCH-Chef an. „Alle kommen auf mich zu und bedanken sich dafür, dass alles so toll abgelaufen ist“, erzählte Burgdorf. „Das findet man natürlich schon mal gut. Vom Ablauf her hat auch alles sehr gut geklappt.“ Trotzdem, so sagte er, gäbe es sicher ein paar Dinge, die noch besser hätten laufen können. „Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.“ Diese Dinge will der Organisationsleiter mit seinen Mitstreitern im nächsten Jahr verbessern. „Vielleicht können wir mehr für das Publikum machen, damit Zuschauer, deren Mannschaften ausgeschieden sind, vielleicht noch ein wenig länger bleiben“, nannte er ein Beispiel. Die Huder werden die Meisterschaft auch 2016 und 2017 ausrichten.

Außerhalb jeder Kritik standen für Burgdorf die vielen ehrenamtlichen Helfer, die an den vier Tagen unermüdlich im Einsatz gewesen seien. „Wir hatten immer 60 Leute in Bewegung. Sie haben sich voll reingesteigert und sind gut mitgezogen. Auch ihnen, aber auch unseren Sponsoren, ohne die so eine Veranstaltung nicht möglich wäre, möchte ich daher ein riesen Dankeschön aussprechen“, sagte Burgdorf.