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Bitteres 0:1 in Obenstrohe VfL Stenum macht aus seiner Überlegenheit zu wenig

Von Frederik Böckmann | 13.11.2016, 18:08 Uhr

Sie waren über weite Strecken der Partie die bessere Mannschaft, doch ihre kurze Schwächephase direkt nach der Pause wurde am Ende schließlich bitter bestraft: Die Bezirksliga-Fußballer des VfL Stenum haben ihr Auswärtsspiel beim TuS Obenstrohe 0:1 (0:0) verloren.

„Das ist eine sehr unverdiente Niederlage, bitter und blöd“, schüttelte VfL-Trainer Thomas Baake nach dem Schlusspfiff den Kopf und konnte die Pleite einfach nicht fassen. „Wir haben Obenstrohe auf deren eigenem Platz dominiert und ein hervorragendes Auswärtsspiel gemacht, uns aber dafür nicht belohnt.“ Der einzige Makel aus Sicht der Gäste: Im Obenstroher Strafraum „waren wir einfach nicht zwingend genug“, haderte Baake.

VfL Stenum fehlt in der Offensive die Entschlossenheit

Stenum übernahm nach einer Abtastphase auf beiden Seiten das Kommando und spielte gefällig nach vorne. Dabei gab es Chancen für Kristian Bruns (12.), Lukas Schwieters (22.), Fynn Dohrmann (25.) und Lennart Höpker (38.), doch bei diesen Szenen machte sich teilweise schon die fehlende Entschlossenheit bemerkbar, die die Gäste auch in Hälfte zwei zeigten.

Obenstroher Janis Theesfeld verschießt erst Elfmeter und trifft dann doch

Dort war Stenum zunächst nicht hellwach. Erst bekamen die Hausherren einen Foulelfmeter zugesprochen, den Jannis Theesfeld noch über das Tor schoss (48.). Wenig später stand es dann doch 1:0 für den TuS Obenstrohe: Theesfeld schüttelte bei seinem Alleingang drei Stenumer ab und schoss die Platzherren in Führung (52.). „Da hat sich leider einer auf den anderen verlassen“, ärgerte sich Baake.

Bastian Morches Rückgaben finden keinen Abnehmer

Nach dem Rückstand nahm der VfL aber wieder das Heft in die Hand. Er drückte und dominierte, hatte am Ende 8:0-Ecken auf seinem Konto, doch die hochkarätigen Gelegenheiten gab es für die Gäste nicht. Es hätte sie vielleicht gegeben, wenn Bastian Morche bei seinen zwei Rückgaben von der Torauslinie einen Abnehmer gefunden hätte. Hat er aber nicht, und so traten die Gäste sehr zerknirscht ihre Heimreise an.