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Bragulas Personalpuzzle VfL Wildeshausen freut sich auf SV Bad Rothenfelde

Von Frederik Böckmann | 01.04.2017, 12:46 Uhr

Der VfL Wildeshausen erwartet in der Fußball-Landesliga das nächste Schwergewicht: Der Tabellenvierte SV Bad Rothenfelde läuft am Sonntag (15 Uhr) im Krandelstadion auf.

Der Derbysieg gegen den SV Atlas Delmenhorst war gerade erst eingetütet, die Ordner begannen bereits mit ihren Aufräumarbeiten, da blickte Marcel Bragula in seiner knapp achtminütigen Analyse zum Spiel auf eine eher unbedeutende Szene in der 89. Minute zurück und gleichzeitig auf das nächste Heimspiel gegen am Sonntag (15 Uhr) SV Bad Rothenfelde voraus: nämlich die Gelbe Karte gegen Sascha Görke nach einem Foulspiel. „Das war seine fünfte. Sehr ärgerlich für sein erstes Foul. Damit fehlt er uns gegen Bad Rothenfelde. Das ist bitter.“

Denn Görke bildete zusammen mit Jan Lehmkuhl eine starke Doppelsechs, die viele Angriffe des SVA schon im Keim erstickte. Weil neben Görke aber eben auch Polizist Jan Lehmkuhl beruflich fehlt, muss Bragula seine Schaltzentrale im Mittelfeld umbauen. „Das ist ärgerlich, aber kein Problem. Dann wird eben Freddy Dittmar von Anfang spielen“, gab Bragula dem 18-Jährigen schon am Mittwochabend eine Einsatzgarantie für das Duell gegen das nächste Schwergewicht der Liga.

Lob für Jannik Wallner und Tom Schmidt

Bragula freut sich auf das Duell mit dem Tabellenvierten, der aus den letzten fünf Spielen nur vier Punkte holte: „Es wird spannend, sich bei Personal und Taktik wieder etwas zurecht zulegen.“ Fest steht, dass Maximilian Seidel wegen Oberschenkelproblemen noch nicht wieder fit ist. Auch bei Torwart Lauren Riedel ist der Einsatz wegen Schulterproblemen noch etwas fraglich. Dagegen könnte Andreas Lorer nach auskurierter Zerrung vor einem Einsatz stehen. So oder so ist Bragula aber nicht bange, was seinen Kader angeht. Er lobte gegen Atlas Rechtsverteidiger Jannik Wallner für seine starke Leistung gegen Musa Karli und den unermüdlichen Dauerläufer Tom Schmidt. „Die Jungs haben mein vollstes Vertrauen“, betont Bragula.