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Bremer City-Triathlon DLW aus Delmenhorst gewinnt erneut die Firmenstaffel

Von Richard Schmid | 15.08.2016, 16:59 Uhr

Mehr als acht Minuten Vorsprung haben Mirco Czienskowski, Christoph Magda und Dieter Kreuzer vom Delmenhorster Unternehmen DLW erneut die Firmenstaffel des Bremer City-Triathlons gewonnen. Zufrieden war auch die Delmenhorsterin Magda Rudolph, die für eine Bremer Frauenstaffel schwamm.

Nahezu 1100 Sportlerinnen und Sportler, mehr als 300 Helfer, tausende Zuschauer, dazu bis auf ein paar Regentropfen am Sonntagnachmittag, passable Wetterbedingungen: Der zum fünften mal ausgetragene City-Triathlon in Bremen zeigte sich von seiner schönsten Seite. Und mittendrin die Firmenstaffel vom DLW Flooring aus Delmenhorst, die bei ihrem fünften Start in Bremen unter 36 angetretenen Firmenstaffeln zum dritten Mal den Sieg erringen konnte.

Das erfolgreiche Team mit Mirco Czienskowski, Chrisoph Magda und Dieter Kreuzer hatte am Ende einen gewaltigen Vorsprung von mehr als acht Minuten gegenüber der zweitplatzierten Staffel, der Bremer BEGO. In der Gesamtwertung belegten die Delmenhorster unter 77 Staffeln einen hervorragenden dritten Platz.

Czienskowski schwimmt von vorne, Magda baut die Führung aus, Kreuzer läuft sie ins Ziel

Bereits ihr Startschwimmer Mirco Czienskowski schlug sich auf der 500 Meter langen Schwimmstrecke im Europahafen im gerade mal 18 Grad kalten Wasser hervorragend. Mit einem beherzten Antritt entging er schnell dem Startgetümmel der zahlreichen Schwimmer und konnte als Gesamtdritter Christoph Magda auf die 20 Kilometer lange Radstrecke schicken. Und Magda ließ nichts anbrennen. Im Gegenteil, nach der Hälfte der Strecke des durch die Überseestadt führenden Rundkurses lag er vor allen anderen Teams in Führung.

Als Gesamtzweiter ging schließlich Dieter Kreuzer auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke, die sich an der malerischen Schlachte entlang zog. Doch für die Schönheiten der Strecke hatte Kreuzer keinen Blick, galt es doch, auch in diesem Jahr ganz vorne zu landen. Und das gelang mehr als deutlich. Mit einer Zeit von 1:01:33 Stunden distanzierte das Delmenhorster Team die Mitkonkurrenten mehr als deutlich. Entsprechend zufrieden zeigte sich der sichtlich erschöpfte, aber glückliche Kreuzer nach seinem Lauf. „Super, zum dritten Mal Erster, ich bin mehr als zufrieden“, sagte er. „Eine Staffel ist schon was ganz Besonderes, da hängt man sich noch viel mehr rein, als wenn man alleine läuft“.

Zufrieden war auch die Delmenhorsterin Margrit Rudolph, die als Schwimmerin in der ansonsten mit Bremerinnen besetzten Frauenstaffel „Alte Weiber“ antrat. Die Damen dieser Staffel sind bereits über 60 Jahre alt und belegten unter allen weiblichen Teams einen sehr guten fünften Platz. Seit zwölf Jahren ist Rudolph, die sich in jungen Jahren dem Kanusport widmete, inzwischen beim Triathlon dabei. „Ich habe alles gegeben und es hat sich sehr gut angefühlt“, strahlte sie nach ihrem Rennen.

Veranstalter freuen sich über „tollen Spitzensport“

Zufrieden war dann auch der Veranstalter. Kein Wunder, bei diesen mehr als zufriedenstellenden Zahlen. Rekordergebnis bei den Teilnehmern und gut und gerne etwa 10000 Zuschauer verfolgten die zahlreichen Wettbewerbe. Neben den Staffeln stand vor allem die olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) im Mittelpunkt des City-Triathlons. Den gewann übrigens der Belgier Lukas Bosmans, der nach 2:00:51 Stunden das Ziel erreichte. Bei den Frauen siegte Stefanie Blohme von den Uni Thriatlöwen aus Bremen.

Die Regional-Liga-Nord gewannen Julian Fritzenschaft mit 1:55:48 und Rebekka Neundörfer mit 2:15:30. Die Meisterschaft der Feuerwehr entschieden Lukas Kräer (0:55:58) und Christina Grabowsky (1:10:38) für sich. Die ebenfalls ausgetragene Landesmeisterschaft gewannen Sebastian Körner (2:04:52) und Tanja Elmers (2:30:16).

Günter Scharf, Geschäftsführer des Bremer Triathlonverbandes, zog ein positives Fazit: „Bereits zwei Wochen vorher waren zahlreiche Wettbewerbe ausgebucht. 1100 Starter sind ein neuer Rekord. Wir sind stolz, mit diesem Event tollen Spitzensport zu präsentiert zu haben.“