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Champions Cup 2018 Bronze entschädigt Faustballerinnen des Ahlhorner SV

Von Daniel Niebuhr | 10.01.2018, 09:59 Uhr

Der Deutsche Hallenmeister Ahlhorner SV verpasst den Titel beim europäischen Champions Cup der Faustballerinnen.

Mit den Medaillen um den Hals kam das Lächeln doch zurück bei den Faustballerinnen des Ahlhorner SV. Der Deutsche Hallenmeister hat das große Ziel beim Champions Cup im schweizerischen Grünfeld zwar verpasst, bei Treffen der europäischen Landesmeister aber immerhin die Bronzemedaille erkämpft.

Das Team von Edda Meiners kämpfte sich dafür allerdings durch zwei Marathon-Matches. Im Halbfinale musste das Team seinen Traum vom vierten internationalen Titel unter dem Hallendach nach einem 3:4 (10:12, 11:7, 9:11, 11:9, 7:11, 11:7, 7:11) gegen Österreichs Champion Union Nussbach bereits begraben. Die Ahlhornerinnen lieferten sich mit Nussbach ein zähes Auf und Ab, ohne dabei einmal die Satzführung zu übernehmen. Im sechsten Durchgang behielt der ASV die Nerven und erzwang durch den entscheidenden Punkt von Pia Neuefeind den siebten Satz. Dort blieb es bis zum 6:6 eng, dann war Ahlhorn zu hektisch. Imke Schröder wehrte den ersten Matchball noch ab, doch die österreichische Nationalspielerin Marlene Hieslmair besiegelte Ahlhorns Schicksal. Nussbach unterlag später im Finale mit 2:4 dem TSV Dennach (7:11, 11:6, 11:8, 11:13, 8:11, 6:11), der zum vierten Mal in Folge triumphierte.

Schweizer Gegner zeigt Nerven

Das Spiel um Platz drei ging ebenfalls über die volle Distanz: Nach einem 4:3 (8:11, 11:7, 11:6, 9:11, 11:13, 11:7, 11:5) über Gastgeber TSV Jona jubelte der ASV über Bronze, auch dank der besseren Ausdauer. Nach dem 2:3-Satzrückstand drehte der Deutsche Meister auf, und Jona gingen die Nerven durch. Den Schweizerinnen unterliefen allein im entscheidenden siebten Durchgang acht Eigenfehler. Den Ahlhornerinnen war es recht, sie nehmen jetzt mit Rückenwind die Titelverteidigung bei der DM ins Visier.