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CHIO 2016 in Aachen Deutsches Team ohne Auffarth auf Platz zwei

Von Daniel Niebuhr | 16.07.2016, 20:49 Uhr

Das deutsche Vielseitigkeitsteam verpasst nach dem Ausstieg der Bergedorferin Sandra Auffarth den Mannschaftssieg beim CHIO in

Ohne die Bergedorferin Sandra Auffarth hat die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft beim CHIO in Aachen gestern Platz zwei belegt. Das Team um Doppel-Olympiasieger Michael Jung (Horb) mit Sam musste sich nach Dressur, Springen und Geländeritt nur Australien geschlagen geben. Dritter wurde Großbritannien. „Das ist kein Beinbruch“, sagte Bundestrainer Hans Melzer zu dem verpassten Sieg: „Ich bin zufrieden, auch wie alle geritten sind.“

Deutschland musste sich damit zum ersten Mal nach neun Siegen in Serie wieder geschlagen geben. Doppel-Weltmeisterin Auffarth vom RV Ganderkesee hatte nach Absprache mit Melzer auf den Geländeritt verzichtet, um ihren Wallach Opgun Luovo zu schonen. Sie hatte nach Dressur und Springen auf Rang drei gelegen. In der Einzelwertung siegte Jung mit seinem Olympia-Pferd Takinou vor Shan Rose (Australien) mit Qualified und Ingrid Klimke mit ihren Zweitpferd Hale Bob.

Das deutsche Dressur-Team hat in Aachen dagegen unangefochten die Mannschaftswertung gewonnen. Das Quartett setzte sich nach Grand Prix und Special mit großem Vorsprung vor den USA durch. Da die Topteams aus den Niederlanden und Großbritannien fehlten, hatten die Gastgeber keine Mühe. Im Einzel gewann Kristina Bröring-Sprehe aus Dinklage mit Desperados.