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City Triathlon Bremen 2017 „DLW Linoleum Delmenhorst“ siegt im Mix-Staffeltriathlon

16.08.2017, 21:47 Uhr

Bremen. Der Gewoba City-Triathlon 2017 in Bremen war für zwei Delmenhorster Staffeln mit dem zweiten und dem fünften Platz in der Gesamtwertung sehr erfolgreich. Die Staffel „DLW Linoleum Delmenhorst“ gewann dabei nicht nur in der Mix-Wertung, sondern verbesserte auch noch den Streckenrekord um 2:23 Minuten. Die zweite angetretene Delmenhorster Staffel „Delme-Cycler“ landete auf dem vierten Platz in der Männerwertung.

88 Staffeln in fünf verschiedenen Wertungen (Männer-, Frauen-, Firmen-, Mix- und Familien-Staffeln) waren auf der Sprintdistanz gemeldet. Nicht alle kamen ins Ziel, einige wurden disqualifiziert, 78 tauchten in der Ergebnisliste auf. Die Staffel „DLW Linoleum Delmenhorst“, Titelverteidiger vom vergangenen Jahr in der „Firmenwertung“, startete dieses Jahr in der „Mix-Wertung“, da es sich diesmal um kein reines Firmenteam handelte.

DLW-Staffel von Anfang an vorne dabei

Der Startschuss fiel um 11 Uhr im Europa-Hafenbecken. Es sollten 500 Meter geschwommen werden, die Strecke betrug jedoch laut einiger Schwimmer, die mit einer GPS-Uhr schwammen über 600 Meter. Gast-Startschwimmerin Fiora Behnke hielt sich vom Getümmel fern, startete etwas seitlich und kam super ins Rennen. Sie schwamm vorne souverän mit und kam als Zweite von den Mix-Staffeln hinter den „Bremen Draggstars“ in die Wechselzone (Gesamt Platz sechs).

Dort übergab sie an Rennradfahrer Christoph Magda, der noch 330 Meter das Rad bis zur Straße schieben musste. Insgesamt mussten 20 Kilometer (zwei Runden a‘ zehn Kilometer) überwiegend durch das Hafengebiet Richtung Waterfront mit Überquerungen von diversen Eisenbahnschienen gefahren werden. Während des Schwimmens begann es zu regnen, was für Magda als technisch guter Fahrer, auf nasser Straße eher von Vorteil war. Zum Ende der ersten Runde bei Kilometer zehn lag Magda bereits auf dem ersten Platz bei den Mix-Staffeln (Gesamt Platz drei). Nach 29:55 Minuten Radzeit kam er als erster Mix-Fahrer (Gesamt Platz drei) in die Wechselzone. Die beiden Mix-Teams „Bremen Draggstars“ und „SG Stern Bremen 2“ (Mercedes) kamen fast zeitgleich mit knapp fünf Minuten Rückstand in die Wechselzone.

„DLW Linoleum Delmenhorst“ verpasst knapp Gesamtsieg

Schlussläufer Dieter Kreuzer übernahm, musste noch 400 Meter aus der Wechselzone laufen, dann begannen die finalen fünf Kilometer. Kreuzer war Führender der Mix-Staffel, aber zwei Läufer der Männerstaffel waren noch davor in Sichtweite. Der erste Läufer wurde bei Kilometer eins am WeserTower eingeholt, der zweite Läufer bei Kilometer zwei an der Schlachte. Kurz danach wurde gewendet und als Gesamtführender ging es den gleichen Weg zurück. Bei Kilometer viereinhalb übernahm ein junger Läufer aus Eritrea von der Männer-Staffel „Aller Express“ die Gesamtführung. Kreuzer lief nach 19:02 Minuten mit einer Gesamtzeit von 1:01:28 Stunden als erster der Mix-Staffel über die Ziellinie, das bedeutete 6:49 Minuten Vorsprung vor der zweiten Mix-Staffel „SG Stern Bremen“ 1:08:17 Stunden und Platz 3. „SG Stern Bremen 2“ 1:09:14 Stunden (beide Mercedes). Den Mix-Staffel-Streckenrekord von den „HIWL-Stars“ aus dem Jahr 2014 (1:03:51 Stunden) verbesserte DLW damit um starke 2:23 Minuten. Die DLW-Staffel ist wurde Gesamtzweiter mit nur 18 Sekunden Rückstand auf die Männerstaffel „Aller Express“.

„Delme-Cycler“ ebenfalls erfolgreich

Als zweite Delmenhorster Staffel startete die Radsportgruppe „Delme-Cycler“ in der Männerwertung. Startschwimmer Frank Peters schickte Hermann Helmers auf die 20 Kilometer Radstrecke. Helmers benötigte dafür nur 31:16 Minuten und machte einige Plätze gut. Als Schlussläufer zeigte Hannes Lampe, der hauptsächlich Radsportler und nur Gelegenheitsläufer ist, die stärkste Leistung. Er lief die fünf Kilometer in nur 17:27 Minuten und überquerte mit einer Gesamtzeit von 1:03:34 Stunden als Vierter in der Männer-Staffelwertung die Ziellinie. Der dritte Platz wurde um 1:13 Minuten verfehlt, gleichzeitig bedeutete das den guten fünften Platz in der Gesamtwertung.