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Damen 50 noch ohne Satzverlust Harmonie als Erfolgsrezept beim Huder Tennisverein

Von Klaus Erdmann | 21.11.2018, 08:28 Uhr

Die Tennis-Damen 50 des Huder TV bauen in der Nordliga ihre makellose Bilanz aus. Gegen Bergstedt-Wensenbalken erreicht das Team um Mannschaftsführerin Elvira Precht den zweiten 6:0-Erfolg. Die Spielerinnern kennen einander seit vielen Jahren und bilden eine Einheit.

Zwei Auftritte, 4:0 Punkte, 12:0 Matches und 24:0 Sätze – die Damen 50 des Huder Tennisvereins (HTV), Nr. 1 der Nordliga, glänzen mit einer makellosen Bilanz. Diese haben sie, nach dem 6:0 gegen den TV Letter, am letzten Spieltag mit dem 6:0 gegen die TG Bergstedt-Wensenbalken (Hamburg) ausgebaut. Keine Frage: Bei dieser Mannschaft, die seit langer Zeit zu den Aushängeschildern der hiesigen Tennisszene gehört, läuft es sehr gut. Spitzenspielerin Edeltraud Horstmann: „Es war nicht zu erwarten, dass wir unsere Spiele so deutlich gewinnen.“

Das liegt natürlich daran, dass die Huderinnen ihre Sportart hervorragend beherrschen. Aber es gibt auch noch einen anderen Grund: Die Teammitglieder um Mannschaftsführerin Elvira Precht kennen einander seit vielen Jahren, verstehen sich gut, bilden eine Einheit. Dabei spielt der Spaß stets eine wichtige Rolle. Fragt man Precht nach dem Erfolgsrezept, antwortet sie: „Harmonie und gute Stimmung.“ Das sind beim Mannschaftssport wichtige Komponenten und Precht hat sie zur Chefsache erklärt.

Weiße Weste macht viel Arbeit

Zurück zum Sport. „Es sieht klar aus, aber die Damen mussten richtig was tun. Es gab keine Geschenke für uns“, kommentiert die Mannschaftsführerin das 6:0 des HTV gegen die TG Bergstedt-Wensenbalken. Horstmann lag im ersten Satz gegen Martina Lambert mit 4:5 zurück, ehe sie mit 7:5 siegte. In Durchgang zwei hieß es 6:1. Chun Oberwandling gewann gegen Beate Harbeck-Westphalen mit 6:0, 6:1. „Chun ist körperlich an ihre Grenze gegangen“, sagte Precht. Weitere Einzelsiege landeten Gaby Ulrich (6:1, 6:0 gegen Martina Dannull) und Barbara Moser (6:0, 6:2 über Cimin-Katrin Almstadt. Doppelsiege erreichten Horstmann/Moser (6:1, 6:3 gegen Harbeck-Westphalen/Düker) und Oberwandling/Ulrich (6:1, 6:2 über Dannull/Almstadt).

Horstmann Nummer 8 in Deutschland

„Unsere Spielerinnen sind sehr stark“, unterstreicht Horstmann, die sich derzeit in Topform befindet. In der deutschen Damen-60-Rangliste ist sie Achte. „Damit bin ich zufrieden“, erklärt sie und verweist darauf, dass die Abstände zwischen den Positionen vier und acht nicht groß sind.

Als Teamsportlerin ist sie wieder am Sonntag, 2. Dezember, 12 Uhr, gefragt, wenn die Huderinnen beim TC Aspria Hamburg gastieren. „Diese Mannschaft soll sehr stark sein“, sagt Precht. Horstmann fügt hinzu, dass es sich dem Vernehmen nach um einen sehr ehrgeizigen Gegner handelt.

Eingedenk seiner Siege wird der Nordligist die Reise mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein antreten. Harmonie und gute Laune befinden sich dann auch wieder im Gepäck. Und: Diese Erfolgszutaten sind sicherlich auch dabei, wenn die Huderinnen demnächst dem Wildeshauser Weihnachtsmarkt einen Besuch abstatten.