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Delmenhorst ersatzgeschwächt Haake warnt vor „neuem“ ATSV Habenhausen II

Von Klaus Erdmann | 23.01.2015, 23:00 Uhr

Der Spielertrainer der HSG Delmenhorst hat Respekt vor dem Auswärtsspiel beim ATSV Habenhausen II. Kollege Werner Rohlfs hat den Gegner zweimal beobachtet.

„Das aktuelle Team des ATSV Habenhausen II sollte man nicht mit der Mannschaft vergleichen, gegen die wir in der Hinrunde gespielt haben.“ Andre Haake, Spielertrainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst, warnt vor dem Tabellenzehnten, der über „drei, vier Spieler“ verfüge, die beim ersten Treffen nicht dabei gewesen seien. Die HSG, Nr. 2 der Liga, gastiert am Samstag ab 19.30 Uhr in Habenhausen.

Rohlfs hat Informationen gesammelt

„Natürlich haben wir an das Hinspiel gute Erinnerungen“, sagt Haake. Das erste Treffen entschieden die Delmenhorster vor 200 Zuschauern am 20. September mit 38:24 zu ihren Gunsten. Obwohl der heutige Gastgeber jetzt eine „neue“ Mannschaft ins Rennen schickt, steht die HSG nicht vor einer Rechnung mit Unbekannten. Werner Rohlfs, der beim Aufstiegsanwärter mit Haake seit Saisonbeginn ein Trainer-Duo bildet, hat die Habenhauser zweimal unter die Lupe genommen und kann die HSG-Aktiven mit wichtigen Informationen versorgen. Die Hausherren, bei denen 12:14 Punkte zu Buche stehen, haben fünf ihrer sieben Heimspiele gewonnen.

Norweger Ruthke gefährlich aus dem Rückraum

Bei der ersten Begegnung ragte auf Seiten des ATSV II Bjarne Ruthke heraus. Dem norwegischen Rückraumspieler gelangen bereits in der ersten Halbzeit sieben Treffer. „Er ist ein guter Spieler, aber wir werden uns natürlich nicht nur auf ihn konzentrieren“, sagt Haake. Habenhausen II verfüge über eine kompakte Mannschaft, die gute Tempogegenstöße spiele.

Timmermann angeschlagen

Die Voraussetzungen, so der Spielertrainer seien nicht die besten. Nach wie vor stünden die verletzten Spieler Benjamin Janssens, Frederic Oetken und Kevin Larisch nicht zur Verfügung. „Für Kevin, der sich einen Kreuzbandriss zugezogen hat, ist die Saison beendet“, informiert Haake. Und: „Stefan Timmermann und ich sind angeschlagen. Wir werden aber spielen.“

Das nächste Heimspiel bestreitet die HSG Delmenhorst am Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr, gegen den SV Beckdorf II.