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Delmenhorster Derby SV Atlas und SV Tur Abdin blicken optimistisch nach vorn

Von Lars Pingel | 24.08.2015, 08:30 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des SV Atlas und des SV Tur Abdin lieferten sich im Delmenhorster Stadion an der Düsternortstraße eine spannende Partie, die der SVA mit 1:0 gewann. Beide Mannschaften gehen die kommenden Aufgaben optimistisch an.

Einen ersten Glanzpunkt der Saison 2015/2016 haben Daniel und Musa Karli bereits an deren drittem Spieltag erlebt. Vor 920 Zuschauern trafen sich die Brüder am Freitagabend im Stadion an der Düsternortstraße zum Delmenhorster Stadtduell, das Musa Karli, wie berichtet, im Trikot des Fußball-Bezirksligisten SV Atlas mit 1:0 (0:0) gegen einen starken SV Tur Abdin um Daniel Karli gewann. Beide freuten sich nach dem Schlusspfiff über die Begeisterung der Anhänger. „Vor dieser Kulisse zu spielen, war wieder ein unglaubliches Erlebnis“, sagte Daniel Karli. „Die Kulisse war fantastisch“, fand auch sein Bruder. „So etwas haben manche Drittligisten nicht.“

Daniel Karli lobt sein Team

Einig waren sich die beiden auch darüber, dass ihre Teams den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegenblicken können. Taktisch diszipliniert und kampfstark hatte Abdin, dem einige Stammspieler fehlten, bis vier Minuten vor Schluss ein 0:0 gehalten. Dann traf der eingewechselte Steven Müller-Rautenberg. „Es ist wahnsinnig bitter, so kurz vor Schluss zu verlieren. Insgesamt haben wir uns aber richtig gut verkauft“, sagte Daniel Karli. „Wir haben gezeigt, dass wir Biss haben, dass wir spielen können und dass wir eine Einheit sind.“ Das wird schon am Sonntag ab 15 Uhr wieder gefordert sein, dann tritt Tur Abdin erneut im Stadion an. Sie hat dort den Spitzenreiter TuS Obenstrohe zu Gast.

SVA im Pokal gefordert

Der SV Atlas tritt zunächst am Dienstag, 20 Uhr, im Bezirkspokal beim TSV Ganderkesee an, ehe es am Samstag, 15.30 Uhr, beim GVO Oldenburg wieder um Punkte geht. Keine der Partien werde ein Spaziergang, erklärte SVA-Trainer Jürgen Hahn. „Gegen uns ist jede Mannschaft hochmotiviert.“ Es könnte also sein, dass das, was seine Spieler am Freitag auszeichnete, wieder abgerufen werden muss: ein unerschütterlicher Glaube an die eigene Stärke. „Wir haben viel Selbstvertrauen. Wir wissen, dass wir immer ein Tor machen können, auch gegen gute Mannschaften“, sagte Musa Karli.