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Deutsche Pokalmeisterschaften TV Hude II scheidet in der Vorrunde aus

Von Andreas Giehl | 09.05.2016, 19:33 Uhr

Mit einer Enttäuschung endeten die Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsklassen aus der Sicht des TV Hude II. Der Verbandsligist legte in seiner Vorrundengruppe in der Herren-A-Klasse mit zwei Siegen super los, schied aber später trotzdem noch aus. Damit erreichte das Huder Pokalteam sein Ziel nicht. Es wollte unbedingt bis in das Viertelfinale kommen. Dafür hätte man in der Gruppe Minimum Zweiter werden müssen.

Die viertägige Veranstaltung begann in der Gruppe A am Himmelfahrtstag für den TVH mit einem Traumstart. Die SG Eisdorf aus Sachsen-Anhalt wurde mit einem 4:0 von der Platte gefegt. Simon Pohl setzte in diesem Auftaktspiel zunächst aus. Aber seine Kameraden Zak Wilson, Alexander Hilfer und Pierre Barghorn waren „Herr am Tisch“ und gaben kein einziges Match ab.

Am Freitag mussten die Huder Akteure ganz früh aufstehen. Bereits um 9 Uhr stieg Spiel Nummer zwei gegen den SV Aufbau Altenburg aus Thüringen. Bei den Hiesiegen war zunächst Sand im Getriebe: Pohl und Barghorn verloren ihre Partien zum 0:2. Dann lief es rund. Zak Wilson (2), Simon Pohl und das Doppel Wilson/Hilfer drehten mit recht glatten Siegen das Match. Nach dem 4:2-Erfolg schien das Erreichen des Viertelfinales zum Greifen nahe.

Zwei Siegen folgen zwei Niederlagen

Die große Ernüchterung erfolgte aus Huder Sicht dann am Nachmittag. Gegen den SC Wewer aus Nordrhein-Westfalen brachte Pohl brachte seine Farben zunächst mit 1:0 in Führung. Die Freude währte nur kurz. Fortan lief bei seinem Team nichts mehr zusammen. Es hagelte eine deftige 1:4-Packung.

Damit war vor dem letzten Spiel gegen den TTC Wirges aus Rheinland-Pfalz der Huder Weg praktisch vorgezeichnet. Bei einem 4:0-Erfolg wäre man weiter. Bereits bei einem 4:1 würde es vom Spielverhältnis her ganz eng. Pohl ließ die Hoffnungen mit der 1:0-Führung aufleben. Drei Pleiten in Folge wendeten das Blatt. Pohls späterer 3:1-Sieg gegen Daniel Sporcic nutzte nichts mehr. Der TVH unterlag 2:4 und verabschiedete sich als undankbarer Gruppendritter aus dem Turnier.

In der Gruppe B war Thorsten Kleinert – Vater Hudes Oberligaspieler Daniel Kleinert – mit seinem Bremer Verein SG Aumund-Vegesack vertreten. Auch er schied in der Vorrunde aus. Ein 4:3 gegen den TTC Greifswald reichte nur zu Gruppenplatz vier. Die drei übrigen Partien gingen alle deutlich verloren. Deutscher Pokalmeister wurde am Schluss die Crew von Hannover 96, welche die Huder schon beim Landespokal vor einigen Wochen auf Platz zwei verwiesen hatte. (Weiterlesen: TV Hude II belegt den zweiten Platz)