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Deutschlandpokal der Voltigierer 2018 RV Grüppenbühren freut sich über den vierten Platz

Von Katrin Brandes | 05.11.2018, 14:02 Uhr

Die M-Gruppe des RV Grüppenbühren hat beim Deutschen Voltigierpokal 2018 in Zweibrücken den vierten Platz belegt. Das sei der größte Erfolg des Jahres gewesen, berichtete der Reiterverein.

Die Voltigierer des RV Grüppenbühren haben ihre Turniersaison 2018 mit einer starken Leistung beim Deutschen Voltigierpokal in Zweibrücken gekrönt. Das Team Grüppenbühren I belegte dort den vierten Platz und freute sich anschließend über den „größten Erfolg des Jahres“, berichtete RVG-Pressewartin Karoline Schulz. Unter der Leitung von Trainerin und Longenführerin Ulrike Siemers waren Eske Hoffmann, Ann-Christin Berding, Lene Albrecht, Celina Schmidt, Saskia Witte, Sophia Eberhardt, Paulina Rottmann und Lenja Duhr auf dem Pferd Fabergé le Cinestar, genannt Fabi, dort an den Start gegangen.

Finalpflicht war „unser Highlight“

Für Fabi war es das fünfte Cup-Turnier auf Niveau der Klasse M. Die Grüppenbührenerinnen hatten sich bei den Weser-Ems Meisterschaften im Juni für den Deutschlandpokal qualifiziert. Sie waren dort Landesmeisterinnen der Klasse M**, dem zweithöchsten Wettkampfniveau, geworden. Die besten 28 Gruppen Deutschlands waren in Zweibrücken am Start, 14 davon erreichten das Finale. Dazu gehörte die aus Grüppenbühren. „Die Konkurrenz war total stark und hat tolle Leistungen gezeigt. Gewonnen hat der Gastgeber VRG Südwestpfalz mit der Wertnote 7,292“, erzählte Paulina Rottmann. Sie erhielt mit ihren Mitstreiterinnen für die Kür unter dem Motto „Zeit“ in der Finalprüfung die Wertnote 6,824 und kam damit auf Rang vier. Im Vorjahr waren sie Fünfte geworden. „Wir sind sehr zufrieden mit der Leistung“, sagte Rottmann. Besonders stolz sei die Gruppe darauf, dass sie vier saubere Umläufe hatte. „Unser Highlight war die Finalpflicht, mit der wir zwischenzeitlich sogar auf Platz drei lagen.“

Ein dickes Sonderlob fing sich das vierbeinige Teammitglied ein. Trotz der langen Fahrt sei Fabi bestens gelaunt und in glänzender Form gewesen, schwärmte Rottmann: „Er hat uns durch alle vier Umläufe ruhig und sicher getragen. Wir sind super stolz auf ihn.“ Besonders bedankte sich das Team bei Fabis Reiterin Antje Fischer, die den Wallach „super vorbereitet hat“ und ihn auch nach Zweibrücken begleitete, sowie den vielen Helfern vor Ort, „ohne die die Teilnahme nicht möglich gewesen wäre“. Fabi bekommt nun eine Voltigierpause. Für die Sportlerinnen geht es in das Wintertraining.