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„Devils“ personell gebeutelt Viele Sorgen für Delmenhorster Basketballer

Von Klaus Erdmann | 09.01.2015, 19:45 Uhr

Das Gastspiel beim VfL Hameln in der 2. Regionalliga am Samstag weckt bei den Basketballer des Delmenhorster TV unangenehme Erinnerungen. Trainer Stacy Sillektis warnt vor Timo Thomas.

Neues Jahr, alte Sorgen: Die Basketballer des Delmenhorster TV, die ihre fünfwöchige Pause am Samstag in Hameln beenden, treten die Reise zum VfL mit personellen Problemen an. Trainer Stacy Sillektis muss in dieser Partie, die um 19 Uhr in der Halle Einsiedlerbach beginnt, mindestens auf vier Spieler verzichten.

Andreas Herbig, Marius Ammermann, Tim Frerichs und Constantin Thase stehen den „Devils“ nicht zur Verfügung. „Hinter Dennis Altmann steht ein Fragezeichen“, sagt Sillektis. Und: „Mit Jan Fikiel und Hauke Bruns haben wir nur zwei Center.“ Ob er selber spiele, so der Coach, werde er spontan entscheiden.

Hinspielklatsche steckt noch in den Köpfen

Das Gastspiel beim Tabellenvierten weckt beim DTV, der mit nur zwei Punkten den letzen Platz belegt, unangenehme Erinnerungen. Zum Saisonauftakt kassierte man in der Halle Am Stadtbad ein 82:102, wobei Hameln die Fehler der Hausherren konsequent ausnutzte.

Sillektis hat Respekt vor Atmosphäre in Hameln

Hamelns Timo Thomas erzielte dabei 22 Punkte. „Auf ihn müssen wir besonders aufpassen“, so Sillektis. Hameln sei unter den Körben nicht so stark, aber: „Das kompensiert man gut“. Ferner verweist der DTV-Trainer auf die Atmosphäre in der Halle: „Dadurch wird das Heimteam gepusht“. Hameln betrachtet sich als Favorit, nimmt den Gast aber nicht auf die leichte Schulter. „Der DTV hat sich deutlich verbessert und sich nach einem desaströsen Saisonstart zurück ins Rennen um den Klassenerhalt gekämpft. Ich erwarte ein sehr hartes Spiel“, meint VfL-Trainer Nicu Lassel.

Kollege Sillektis: „Mit einem Sieg möchten wir auch Ahmet Ildem, der Geburtstag hat, ein Geschenk machen.“ Ein Verzicht auf die Reise nach Hameln sei für den Spieler nie ein Thema gewesen. „Ahmet lebt Basketball“, unterstreicht Sillektis.