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DHB-Pokal 2015/2016 HSG Hude/Falkenburg verliert gegen SV Henstedt/Ulzburg

Von Richard Schmid | 04.10.2015, 22:36 Uhr

Die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg sind aus dem DHB-Pokal ausgeschieden. Der Drittligist verlor an diesem Sonntag gegen seinen Ligarivalen SV Henstedt/Ulzburg mit 23:35 (14:15).

Mit einer 23:35 (14:15)-Klatsche gegen den SV Henstedt-Ulzburg verabschiedeten sich die Handballerinnen der HSG Hude/Falkenburg aus dem DHB-Pokal. Vor allem in der zweiten Halbzeit, als das schleswig-holsteinischeTeam die Huderinnen nahezu an die Wand spielte, bekamen die Gastgeberinnen keinen Zugriff mehr auf das Spiel. „Man hat gesehen, dass Henstedt-Ulzburg eine absolute Spitzenmannschaft ist“, analysierte HSG-Trainer Thorsten Stürenburg die auch in dieser Höhe verdiente Niederlage. „Wir haben in der zweiten Hälfte viel zu oft leichtfertig die Bälle weggeworfen, da darf man sich nicht wundern, in einer Halbzeit zehn, fünfzehn Tempogegenstöße zu kassieren.“

Jessica Galle setzt sich in Szene

Dabei konnten Stürenburgs Schützlinge insbesondere in der Schlussphase der ersten Halbzeit das Spiel durchaus offen gestalten. Danach sah es allerdings nach gut 20 Minuten nicht aus. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Ligakonkurrent bereits eine deutliche Führung herausgespielt (13:6). Mit einer daraufhin erfolgten Umstellung auf eine 6:0-Deckung gelang es den HSG-Frauen, den bis dahin souverän aufspielenden Gegnerinnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Auch im Angriff lief es jetzt besser. Vor allem die beste Spielerin der Heimmannschaft, Jessica Galle, setzte sich – nicht nur mit ihren insgesamt sieben erfolgreichen Strafwürfen – in Szene. Allein zehn der 14 in der ersten Hälfte von den Huderinnen erzielten Treffer gingen auf ihr Konto. Tor um Tor holte die Stürenburg- Sieben auf und hätte beinahe mit der Schlusssirene noch den Ausgleich erzielt. So ging es mit nur einem Tor Rückstand in die Pause.

HSG wirf sechs Minuten lang kein Tor

Die Hoffnung der etwa 60 Zuschauer, es ginge in Durchgang zwei so weiter, blieb jedoch unerfüllt. Innerhalb weniger Minuten zogen die Gäste davon. Minutenlang gelang dem Heimteam nicht ein Treffer, sodass es bis sich zur 36. Minute wieder einen Sechs-Tore-Rückstand einfing (14:20). „Henstedt-Ulzburg hat in der Halbzeitpause unsere Schwächen gut analysiert“, so Stürenburg, der anschließend auch den Kampfgeist seines Teams aus der ersten Hälfte vermisste. „Die eine oder andere hat, als wir mit sechs Toren hinten lagen, doch einige Prozent gegen diesen starken Gegner weniger gegeben. Sas ist zwar ärgerlich, aber auch verständlich.“

In der Tat lief die Partie dann am Heimteam vorbei. Nur selten gelangen überzeugende Spielzüge, auch die Abwehr fand kaum noch ein Mittel gegen die wuchtig und temporeich vorgetragenen Angriffe der Gäste. Mit dem Ergebnis von 23:35 war die HSG letztlich noch gut bedient.