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dk-Serie: Stadt der Biker 23. Auflage der Delmenhorster Radtouristikfahrt

Von Frederik Böckmann, Frederik Böckmann | 19.05.2016, 09:14 Uhr

200 bis 300 Teilnehmer, drei verschiedene Streckenlängen: Das sind die einfachen Zutaten für die 23. Auflage der Delmenhorster Radtouristikfahrt (RTF), die am kommenden Samstag (21. Mai) vom RV Urania Delmenhorst organisiert wird.

Treffpunkt ist die Schule am Brendelweg 66, Start um 10 Uhr. Wer möchte, kann auch noch bis 11 Uhr losfahren. „Wir hoffen auf gutes Wetter am Samstag und viele zufriedene Teilnehmer“, sagt Uranias Pressewart Christian Evers.

Die Unterschiede zu einem gewöhnlichen Radrennen sind simpel. Denn bei einer RFT kommt es nicht darauf an, als Erster über die Ziellinie zu fahren. Der Fokus wird auf eine „schöne und ausgewogene Streckenführung durch markante Landschaften und Dörfer gelegt“, wie es Evers ausdrückt. Das Tempo wird von jedem Teilnehmer selbst bestimmt. Oft bilden sich kleine oder etwas größere Gruppen, „die ein gemeinsames Tempo fahren und so die Tour sportlich und mit der persönlichen angemessenen Belastung genießen“.

Veranstaltung für RV Urania eine Herausforderung

Für einen kleinen Verein wie Urania mit seinen rund 45 Mitgliedern sei diese Veranstaltung immer eine Herausforderung, erklärt Evers. Rund 80 Prozent der Mitglieder helfen bei der RTF in der Vorbereitung, im Einkauf oder in der Ausschilderung der Strecke. „Wir sind lange damit beschäftigt, aber es macht jedes Jahr wieder viel Freude, da das Prinzip ja auf Gegenseitigkeit beruht. Wir fahren ja auch bei den Radsportvereinen im Umkreis zu deren Veranstaltungen und freuen uns über eine gute Organisation“, berichtet Evers.

In diesem Jahr werden bundesweit vom Bund Deutscher Radfahrer wieder über 500 ähnliche Veranstaltungen angeboten. Dazu kommen in fast 1000 Radsportvereinen angebotene sogenannte „Permanente“. Das sind Radtourenfahrten, die man jederzeit absolvieren kann. Informationen hierzu findet man auf den Webseiten des Bundes Deutscher Radfahrer oder der anbietenden Vereine.

Strecken zwischen 80 bis 155 Kilometer lang

Die gesamte Streckenführung ist angeordnet wie ein Kleeblatt. Das heißt: Es gibt nur eine Verpflegungsstelle, die allerdings mehrfach angefahren werden kann. Die seit 2011 bewährten Strecken über 80, 120 und 155 Kilometer seien geblieben und wiederum etwas verbessert worden, sagt Evers. Aufgrund einer Baustelle musste die Streckenführung der 155er Route kurzfristig geändert werden, „aber wir haben alles noch rechtzeitig gut planen können“, erklärte Organisator Enno Stolle. Für Nutzer von GPS-Geräten sind die Routen auch als GPX-Dateien im Internet zu finden.