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E-Darts-Turnier bei „Menkens“ Premiere macht Lust auf mehr

Von Sebastian Hanke | 20.12.2018, 13:11 Uhr

Im Gasthof Menkens in Hoykenkamp ist zum ersten Mal ein E-Darts-Turnier ausgetragen worden. Inhaber Gerhard Menkens versprach, dass es 2019 eine Neuauflage geben wird.

Während derzeit im sogenannten „Ally Pally“ die Darts-Weltmeisterschaft 2019 ausgetragen wird, kam es im Gasthof „Zum grünen Hof“ – auch bekannt als „Menkens“ – zum ersten Mal zu einem Turnier in dieser Sportart. Allerdings: Im Alexandra Palace in London treten die weltbesten Profis an, sie werfen mit ihren Steeldarts (Pfeile mit Stahlspitzen) auf die Scheiben zum Beispiel aus Sisal. In Hoykenkamp wurde von Amateuren das sogenannte E-Darts gespielt. Pfeile und Scheiben sind aus Kunststoff, das Zählen übernimmt ein Automat.

Inhaber Gerhard Menkens entschied sich im Oktober dafür, einen E-Darts-Wettbewerb in seinen Räumlichkeiten anzubieten. Den Anstoß für diesen Gedanken lieferten ihm seine Gäste. „Meine Stammkunden kamen auf mich zu“, erzählte Menkens. Der hatte sich nach einem Turnier in einer anderen Gaststätte dazu entschieden, eine eigene Version zu veranstalten. „Ich wurde bei diesem Turnier Dritter und habe sprichwörtlich Blut geleckt“, offenbarte er. Kurz darauf terminierte Menkens das Turnier auf das dritte Wochenende im Dezember.

Um Mitternacht standen die Gewinner fest

Zehn Spieler aus den Klassen B und C sowie 28 Hobby-Darter nahmen dann an der ersten Ausgabe des Turnieres in Hoykenkamp teil. Gespielt wurde nach dem Modus „501“, sprich: Wer mit den wenigsten Würfen von 501 auf null kam, entschied die Runde für sich. Zudem reichte für den letzten Wurf ein „Single-Out“ (einfaches Feld). Die ranghöheren Klassen, und die Stars wie Michael van Gerwen, Max Hopp und Co., die aktuell im „Ally Pally“ um die WM-Krone spielen, müssen das Spiel mit einem „Double-Out“ beenden – das heißt, dass der letzte Pfeil in einem „Doppelfeld“, also im äußeren Ring der Scheibe, landen muss.

„Es dauerte länger als gedacht“, sagte Menkens über das Turnier. Erst um Mitternacht wurden die Finals der jeweiligen Kategorien ausgetragen. Bei den Ligaspielern gewann Christian Hein im Endspiel gegen David Gümüs. Bei den Hobby-Dartern musste sich Heinz Müller, der mit 79 Jahren der älteste Spieler des Turniers war, gegen Marco Marsanek geschlagen geben. Die besten Spieler durften sich über Sach- und Geldpreise freuen.

Neuauflage 2019

„Wir sind sehr zufrieden“, resümierte Gerhard Menkens, der vor allem eines bringen sollte: Lust auf mehr. Und dieses Ziel wurde erreicht, wie Menkens verriet: „Wir haben ein sehr positives Feedback von den Teilnehmern erhalten.“ Schon jetzt steht fest, dass es im nächsten Jahr ein weiteres E-Darts-Turnier geben wird. Der Zeitpunkt dieser Veranstaltung ist zwar noch nicht definiert, dafür ist aber bereits ein anderes Turnier angesetzt worden.

Am dritten Wochenende im März geht es in der Gaststätte um die Hoykenkamper Steel-Dart-Krone. Der Modus wird „ein ähnlicher wie beim E-Darts-Turnier“ sein, erzählte Gerhard Menkens, der betonte, wie wichtig es für Gaststätten sei, dass man mit den aktuellen Trends gehe.