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Europapokal der Faustballerinnen Europacup kommt für Ahlhorner SV zur schlechten Zeit

Von Daniel Niebuhr | 01.07.2015, 14:20 Uhr

Die Faustballerinnen des Ahlhorner SV reisen als Außenseiter zum Europapokal nach Schwaben. Der Bundesligist ist ersatzgeschwächt und nicht in Bestform.

Eigentlich haben die Faustballerinnen des Ahlhorner SV gerade andere Sorgen als ihre internationalen Aufgaben. In der Bundesliga steht der Vorzeigeklub bedrohlich nahe an der Abstiegszone, der Europapokal am Wochenende in Dennach kommt ihnen da gar nicht so recht. In Schwaben tritt der DM-Dritte der Vorsaison im Feld der acht besten Teams des Kontinents als absoluter Außenseiter an.

Nach neun Niederlagen aus 14 Bundesligaspielen wäre das Halbfinale eine Sensation. In der Vorrunde treffen die Ahlhornerinnen auf Titelverteidiger Union Arnreit, den FSC Wels – beide aus Österreich – und den Schweizer Meister TSV Jona, der zu den Geheimfavoriten zählt. In der anderen Gruppe duellieren sich neben Ausrichter TSV Dennach, der TV Jahn Schneverdingen, der letztjährige Österreichische Vizemeister FBC Linz-Urfahr und der Schweizer Vizemeister STV Oberentfelden-Amsteg. Ahlhorn reist ersatzgeschwächt an. Der Bundesligakader mit Imke Schröder, Celina Minx, Julia Weber, Sandra Wortmann, Sarah Reinecke und Jacqueline Zaddach wird durch Nachwuchsspielerin Felicia Gißler ergänzt, die damit ihre Premiere in der ersten Mannschaft feiert. Das Team von Edda Meiners startet am Samstag um 11.15 Uhr gegen Jona, das Finale beginnt am Sonntag um 14.15 Uhr.