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Event in der Stadtbadhalle TSZ Delmenhorst freut sich auf den Streetdance-Contest

Von Lars Pingel | 19.05.2016, 23:13 Uhr

Das Organisationsteam des Tanzsportzentrums Delmenhorst richtet zum neunten Mal den Streetdance-Contest aus. 62 Mannschaften aus 22 Städten sind dabei.

Das Lampenfieber in den Streetdance-Gruppen des Tanzsportzentrums (TSZ) Delmenhorst steigt. „Für einige von ihnen ist unser Streetdance-Contest der Höhepunkt des Jahres“, erklärte Thorsten Meyer, technischer Leiter des Wettbewerbs, den das TSZ am Samstag, 28. Mai, in der Stadtbadhalle ausrichten wird. Das gelte nicht nur, aber vor allem für die Gruppen, die nicht in den Wettbewerben der verschiedenen Verbände um Meistertitel kämpfen.

900 Tänzer sind gemeldet

62 Gruppen werden am 28. Mai ab 9.30 Uhr (Einlass ab 8.30 Uhr) in der Stadtbadhalle in fünf Altersklassen um die von der Stadt, der LzO und vom TSZ gestifteten Pokale tanzen. Das letzte Finale, das der Adults, soll um 20 Uhr losgehen.

Die Gruppen haben 900 Tänzer gemeldet, erzählte Frank Scheffka, Pressesprecher der Veranstaltung. Er gehört wie Meyer, Maren Bollwerk, Martina Bostelmann, Martin Ciomber, Thomas Jakob, Marion Keunemann, Andreas Otten, Wolfgang Pape, Melina Schoote und die TSZ-Vorsitzende Elisabeth Vosseler zum ehrenamtlichen „Orga-Team“, das den Contest zum neunten Mal ausrichtet und ihn gestern vorstellte. Der Wettbewerb, erzählte Scheffka, hat inzwischen einen großen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erreicht. Das zeigt sich daran, dass die Anmeldeliste zehn Tage vor dem offiziellen Schluss geschlossen werden musste. „Mehr Tänzer können wir aus Sicherheitsgründen nicht starten lassen“, sagte Scheffka. „Das ist in der Halle nicht möglich.“ Die 62 Gruppen kommen aus 22 Städten aus sechs Bundesländern. Das TSZ schickt neun Formationen mit 153 Tänzerinnen und Tänzern ins Rennen um die Siegertrophäen. Es ist in allen Altersklassen vertreten.

Hallenkapazität am Limit

Für einen größeren Wettkampf müsste die Halle baulich verändert werden. Dabei geht es vor allem um Fluchtwege. „Es wäre schön“, sagte Meyer, „wenn die Halle, wenn sie saniert werden sollte, auch für solche Veranstaltungen ausgerichtet wird. Davon würden die Stadt und die Vereine profitieren.“ Ein Wunsch, über den er schon mit der Schirmherrin, Bürgermeisterin Antje Beilemann, gesprochen hat. „Die Kommunikation mit der Stadt ist sehr gut“, bestätigte er.

Beilemann wird, verriet Vosseler dann noch, während der Eröffnung eine Wettschuld einlösen. Die Bürgermeisterin hatte mit der TSZ-Vorsitzenden gewettet, dass eine Klick-Zahl im sozialen Netzwerk Facebook nicht erreicht wird. Es ging um Tanzen, erzählte Vosseler: „Mehr verrate ich aber nicht.“