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Finale im Fußball-Kreispokal VfR Wardenburg trifft auf den TSV Ganderkesee II

Von Klaus Erdmann | 03.05.2016, 22:25 Uhr

Die Kreisligisten VfR Wardenburg und TSV Ganderkesee bestreiten das Finale im Pokalwettbewerb 2015/2016 des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst. Es beginnt an diesem Mittwoch um 19.30 Uhr auf der Anlage des Delmenhorster TB an der Seestraße. Für beide Trainer besitzt die Begegnung einen hohen Stellenwert.

Mit dem Favoriten ist es immer so eine Sache. „Der Gegner ist Favorit“, sagt Andreas Dietrich, Trainer des TSV Ganderkesee II. „Wir sind nicht der Favorit“, sagt Jörg Beckmann, Coach des VfR Wardenburg. Die Fußballteams der beiden Übungsleiter bestreiten heute das Endspiel des Krombacher-Kreispokals. Die Begegnung beginnt um 19.30 Uhr auf der Anlage des Delmenhorster Turnerbundes (Am Kleinen Meer).

TSV-Trainer verweist auf Tabellenstand

Dietrich begründet seine Feststellung, dass der Kontrahent Favorit sei, mit einem Verweis auf die Kreisliga-Tabelle, in der Wardenburg mit 53 Punkten Rang zwei einnimmt. Der TSV ist mit 15 Zählern Rückstand Achter. Zudem hat der VfR das Punktspiel gegen Ganderkesees Zweite am Freitag mit 3:1 gewonnen.

VfR hat sich akribisch vorbereitet

Das spielt für Beckmann keine Rolle: „Der Kollege Dietrich hat die Karten nicht aufgedeckt. Er hat fleißig gemischt. Aus diesem Spiel lässt sich nichts erkennen. Im Pokal wird eine ganz andere TSV-Mannschaft auflaufen.“ Er habe gar keine anderen Alternativen gehabt, erklärt Dietrich. Er habe drei Spieler zur Ersten abgegeben. Diese stünden im Finale wieder zur Verfügung.

In zwei Punkten sind sich die Gesprächspartner aber einig. Man kenne die gegnerische Mannschaft gut, versichern sie.

Und: Für beide Trainer besitzt das Finale einen hohen Stellenwert. Beckmann: „Wenn man drin ist, will man es auch gut bestreiten – unabhängig von der Saison.“ Ausschlaggebend seien Tagesform und Wille. Der VfR habe sich akribisch vorbereitet. „Man steht nicht jedes Jahr im Finale“, so Beckmann, der heute erstmals Mohammed Chehoury einsetzen kann. Der 27-jährige Defensiv-Mittelfeldspieler hat viele Jahre für die VfL Weiße Elf Nordhorn gespielt.

Finale hat hohe Bedeutung

Auch Dietrich („Unser Ziel, nicht abzusteigen, haben wir frühzeitig erreicht“) unterstreicht, dass das Endspiel eine hohe Bedeutung habe. Es sei selten, dass eine zweite Mannschaft so weit käme. „Die Spieler“, sagt der Trainer des TSV II, „sind heiß. Sie sollen sich mit einem Sieg für den Einsatz während der Saison belohnen.“