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„Fit für die Enkel“ TSV Ganderkesee mit neuem Konzept für Geräte-Fitness

Von Kristina Müller | 01.12.2017, 08:03 Uhr

Ob Crosstrainer, Laufband oder Hantelbank – Wer sich abseits der herkömmlichen Fitnessstudios sportlich betätigen möchte, kann das beim TSV Ganderkesee bereits seit Längerem. Jetzt aber mit einem neuen Konzept.

„Fit für die Enkel“ – unter diesem Motto möchte der TSV Ganderkesee jetzt eine neue Zielgruppe zu Geräte-Fitness motivieren. René Künnemeyer, Trainer der Fußball-A-Jugend beim TSV, der vor einer Weile die Leitung der Fitness-Abteilung übernommen hatte, hat dafür auch schon einige Ideen.

Life-Coaching heißt das neue Konzept, das für Künnemeyer Sport und einen gesunden Lebensstil vereint. „Wir führen persönliche Gespräche und versuchen, herauszufinden, was die Ziele der jeweiligen Person sind“, erklärt er. Im Anschluss werden dann individuelle Trainingspläne und bei Bedarf auch Ernährungspläne erstellt. Dafür hat der 24-Jährige während seines Lehramtsstudiums in Sportwissenschaften auch verschiedene Zusatzqualifikation und nebenbei sogar noch eine physiotherapeutische Ausbildung absolviert.

Familiäre Atmosphäre

Und auch die anderen zehn Übungsleiter können durch viel Vorerfahrung fachlich professionell beraten, wie Künnemeyer betont. „Wir nehmen uns viel Zeit für die Kunden und begleiten sie nicht nur beim Training, sondern auch darüber hinaus, beispielsweise mit dem Life-Coaching“, sagt er.

Besonders diese familiäre Atmosphäre unterscheide den Geräte-Fitness-Bereich des TSV von herkömmlichen Fitnessstudios: „Wir sind ein kleines Studio mit nicht so vielen ‚Karteileichen‘. Die Teilnehmer gehen bei uns nicht so unter wie in den normalen Studios und das schätzen unsere Kunden sehr.“

Auch für Berufstätige gedacht

Das Angebot richte sich allerdings nicht nur an Senioren, sondern auch an Berufstätige. Deshalb wurden die Öffnungszeiten am Dienstag und Donnerstag jeweils bis 20.30 Uhr verlängert. Und auch für den Reha-Sport sei Geräte-Fitness gedacht: „Wenn einer beispielsweise einen Bandscheibenvorfall hatte, wollen wir versuchen, denjenigen wieder mobil zu bekommen“, erklärt Künnemeyer.

Die Hemmungen, zum Sport zu gehen, möchte der Fitnesstrainer nehmen. Deshalb sei geplant, einen Fahrdienst als eine Art Shuttleservice anzubieten. „Wenn man nach einer Operation oder auch als Rentner nicht mehr so mobil ist, kann dieser Shuttleservice genutzt werden.“ Dazu müssten sich nur genug Interessierte melden – die Busse stehen dafür schon bereit.