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Frauenfußball Janine Celik schießt Hattrick innerhalb von acht Minuten

14.03.2017, 13:49 Uhr

Während sich die Bezirksliga-Fußballerinen der SF Wüsting mit 0:2 (0:1) gegen Tabellenführer Ohmstede geschlagen geben mussten, haben die Kickerinnen des VfL Stenum Fortuna Einen mit 3:1 (3:0) bewzungen. Auch der VfL Wildeshausen gewann, nämlich mit 2:0 (0:0) bei GVO Oldenburg.

 SF Wüsting – 1. FC Ohmstede 0:2 (0:1). „Hätten wir in den entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen getroffen, dann wäre auch gegen den Tabellenführer mehr drin gewesen“, fasste SF-Trainer Michael Rubel die 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Ohmstede zusammen. Die Wüstingerinnen starteten schlecht in die Partie und kassierten prompt den ersten Treffer: Jelke Meyer brachte Ohmstede mit 1:0 in Führung (18.). „Nach dem Gegentor standen wir besser, haben die Räume eng gehalten und Ohmstede früh unter Druck gesetzt“, lobte Rubel. „Dadurch boten sich uns gute Chancen, die wir aber leider nicht genutzt haben.“ Nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeberinnen an die gute Leistung aus Halbzeit eins an, gerieten aber durch eine Unachtsamkeit in der Abwehr, die Greta Meinke ausnutzen, mit 0:2 in Rückstand. „Unter dem Strich haben wir das wirklich gut gemacht. Wir blicken optimistisch in die Zukunft“, sagte Rubel.

 Stenum - Einen 3:1 (3:0). Mit einem Hattrick innerhalb von acht Minuten stellte Torjägerin Janine Celik die Weichen für den VfL Stenum schon früh auf Sieg (25./28./32.). Der VfL nutzte die Schwächen der Gäste in der Rückwärtsbewegung und im Zweikampfverhalten gnadenlos aus. Nach der Pause steigerte sich Einen und verkürzte durch Jasmin Wehling auf 1:3 (64.), doch in Gefahr geriet der fünfte Stenumer Saisonsieg nicht.

 GVO Oldenburg – VfL Wildeshausen 0:2 (0:0). Wichtiger Sieg für die Fußballerinnen des VfL Wildeshausen: Im Kellerduell gegen GVO Oldenburg setzte sich die Mannschaft von Trainer Sven Flachsenberger souverän mit 2:0 durch. „Auch wenn unser Plan, durch gute Kombinationen schnell in Führung zu gehen, nicht ganz aufging, haben die Mädels das gut gemacht“, lobte der VfL-Coach. Nach einer torlosen ersten Hälfte, in welcher der VfL einige Chancen zur Führung ausließ, brachten Vivian Kuhlmann (52.) und Kira-Lysann Meyer (55.) die Gäste mit 2:0 in Führung. Nach diesem Doppelschlag wurde das Spiel hektischer. GVO Oldenburg warf alles nach vorne, kam aber zu keiner nennenswerten Chance. „Dieser Zu-Null-Sieg ist wichtig für unser Selbstvertrauen“, erklärte Flachsenberger. „Auch aufgrund der guten Vorbereitung bin ich zuversichtlich, dass wir den Klassenerhalt aus eigener Kraft schaffen.“