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Freitagabend bei Tura Marienhafe HSG Delmenhorst will den Anwurf nicht verschlafen

Von Klaus Erdmann | 26.01.2018, 08:53 Uhr

Im ersten Spiel der Rückrunde gastieren die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst bereits am Freitgabend ab 20.30 Uhr bei Tura Marienhafe.

„Ich hoffe, dass alle Spieler noch wach sind“, sagt Trainer Jörg Rademacher mit einem Blick auf die späte Anwurfzeit lachend. Im Hinspiel kam der Verbandsliga-Spitzenreiter zu einem 31:27-Arbeitssieg.

Die beiden Partien lassen sich aber nicht vergleichen. Viel hat sich getan. „Wir sind weiter, sind jetzt besser im Rhythmus“, betont der Coach des Gastes.

Mit dem 34:29 bei der SG Neuenhaus/Uelsen errang die HSG den elften Sieg überhaupt und den neunten Zweier in Folge. Gleichwohl fordert Rademacher eine Leistungssteigerung: „Wir müssen in der Abwehr zulegen und mehr Stabilität reinbekommen.“ Die Defensivarbeit stand während der Woche im Mittelpunkt. Nicht zuletzt auf die Leistungen in der Abwehr dürfte es in Marienhafe ankommen: Der Tabellenachte, der 12:14 Punkte und damit elf Zähler weniger als der Erste meldet, stellt überraschenderweise mit 392 Treffern die stärkste Offensivabteilung der Verbandsliga. Der HSG gelangen bislang 388 Tore.

133 der 292 Tura-Treffer gehen auf das Konto von Keno Lücken, der es somit auf einen imponierenden Schnitt von 10,23 bringt. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass er 49 Siebenmeter verwandelte. Im Hinspiel war Lücken elfmal erfolgreich (neun Siebenmeter).

Die Delmenhorster haben sich 23:3-Zähler und damit einen Sieben-Punkte-Vorsprung erarbeitet. 13 Begegnungen stehen noch aus. Rademacher: „Wir haben noch einige schwere Spiele vor uns, unter anderem ohne Backe.“ Der Coach und seine Schützlinge haben sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: „Wir wollen alle Spiele gewinnen.“ Den Einsatz von Dominik Ludwig (Rückenverletzung) versieht der Trainer mit einem Fragezeichen.