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Füller und Ölkers übernehmen Zwei neue Trainer für A-Junioren der SG Delmenhorst

Von Klaus Erdmann | 02.07.2016, 14:45 Uhr

Zwei der vier hiesigen Fußball-A-Juniorenteams, die der Bezirksliga angehören, gehen mit neuen Trainern in die Saison 2016/17.

Andreas Füller und Falk Ölkers fungieren fortan bei der Spielgemeinschaft Delmenhorst als Übungsleiter (zuvor Tim Müller). Ralf Faulhaber gibt weiter beim TuS Heidkrug den Ton an. Der VfL Wildeshausen sucht noch einen Nachfolger für Martin Stendal und beim TSV Ganderkesee führt Rene Künnemeyer seine Arbeit fort.

„Nach 13 Jahren Jugendarbeit ist es Zeit für einen Wechsel“, sagt Müller, der die SG Delmenhorst auf den dritten Platz geführt hat. Er bildet während der nächsten Saison beim TuS Hasbergen (1. Kreisklasse) mit Cheftrainer Andreas Lersch und Nico Wentzien ein Trio. Ein Drittel der Spieler, so Müller, bleibe der A-Jugend der SG erhalten. Auf den Regiestühlen nehmen Andreas Füller, der zuletzt eine Pause eingelegt hat, und – wie bisher – Falk Ölkers Platz. (Weiterlesen: Trainerwechsel bei der SG Delmenhorst)

„Im Großen und Ganzen war es eine gute Saison, aber wir hatten uns mehr ausgerechet“, betont Faulhaber, dessen Heidkruger A-Junioren Position vier einnehmen. Nach der Winterpause habe sich das Team eine Schwächephase erlaubt. Acht Spieler wechselten in den Herrenbereich. „Aus der B-Jugend, die Vizemeister geworden ist, kommen einige gute Spieler hoch“, sagt Faulhaber, der weiter mit Ralf Meyer zusammenarbeitet.

Bei den A-Junioren des TSV Ganderkesee, Nummer acht der Bezirksliga, hat Künnemeyer während der letzten zehn Spiele als Übungsleiter fungiert (zuvor Sven Apostel). „Es soll noch ein weiterer Trainer hinzukommen. Wir müssen uns neu strukturieren“, erklärt Künnemeyer. Zunächst einmal gelte es, sich einen Überblick zu verschaffen. Trainingsstart ist am Dienstag.

Beim VfL Wildeshausen, der gegen den Abstieg kämpfte, ehe er die letzte Saison als Neunter beendete, kann Martin Stendal die Arbeit als Trainer berufsbedingt nicht fortführen. „Es war eine durchwachsene Saison“, blickt er zurück. „Die Jungs können Fußball spielen, aber es haperte oft an der Einstellung. Es fehlte manchmal der absolute Wille.“ Beim VfL befinden sie sich dieser Tage auf der Suche nach einem Nachfolger. „Bis Ende nächster Woche soll eine Entscheidung fallen“, erklärt Jugendfußballobmann Hans Gralla.