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Fußball-Bezirksliga A-Junioren mit anspruchsvollem Restprogramm

Von Klaus Erdmann | 30.01.2016, 14:14 Uhr

Nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Jugendfußballer bereiten sich auf die Fortsetzung der Saison vor. Bei Gesprächen mit den Trainern der vier hiesigen A-Junioren-Bezirksligisten wird deutlich, dass Flexibilität angesichts der Witterungsverhältnisse Trumpf ist.

Ralf Faulhaber, Coach des Tabellendritten TuS Heidkrug, bat seine Spieler am Dienstagabend zum ersten Training. Sein Team, das am Sonntag einen Test auf dem Kunstrasenplatz des Verbandsligisten JFV Bremen bestreitet, sieht sich bereits am Anfang mit zwei hohen Hürden konfrontiert: Am Dienstag, 16. Februar, soll die Elf bei Verfolger TSV Abbehausen um Punkte kämpfen und vier Tage später steht das Bezirkspokalspiel gegen den SV Quitt Ankum auf dem Plan (Viertelfinale). Mit Kilian Schaar präsentiert Faulhaber („Wir müssen konstanter werden“) einen Neuen, der vom JFV Nordwest zum Bürgerkampweg wechselt. Vor Heidkrug liegen noch 16 Punktspiele.

SG Delmenhorst soll zwei Partien in 20 Stunden spielen

Die SG Delmenhorst hat neun von 26 Punktspielen bestritten. Interessant: Der Sechste soll am Freitag, 19. Februar, 19.30 Uhr, bei der SG Essen/Bevern und am 20. Februar, 14 Uhr, gegen den JFV Varel (Bezirkspokal, Achtelfinale) antreten. „Wir wissen noch nicht, wie das gehen soll“, stöhnt SG-Trainer Tim Müller.

TSV Ganderkesee bestreitet fünf Testspiele auf Kunstrasen

Dessen Kollege Sven Apostel, der beim Tabellenachten TSV Ganderkesee den Ton angibt, blickt dem anspruchsvollen Restprogramm gelassen entgegen: „Wir bestreiten fünf Testspiele auf Kunstrasen.“ Sascha Reepel, der gerade 18 Jahre alt geworden sei, mache die Vorbereitung bei den Herren mit. Man müsse sehen, in welcher Mannschaft Reepel demnächst spiele, sagt Apostel, dessen Elf das erste Treffen nach der Winterpause am Freitag, 19. Februar beim SV Brake bestreiten soll.

Frank Eilers ist neuer Trainer beim VfL Wildeshausen

VfL Wildeshausen, Vorletzter, spielt noch 19 Mal um Punkte und präsentiert mit Frank Eilers (zuletzt im Herrenbereich beim SFN Vechta, davor RW Visbek) einen neuen Cheftrainer. Martin Stendal ist auf eigenen Wunsch in die zweite Reihe gerückt (berufliche Gründe). „Wir müssen jetzt die Grundlagen schaffen“, sagt er, der im April mit „englischen Wochen“ rechnet. Ein Jugendlicher aus Syrien, der beim Training einen guten Eindruck gemacht habe, sei mittlerweile nach Dortmund gezogen, so Stendal. Die Wildeshauser sollen am 20. Februar gegen den VfL Löningen spielen.