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Fußball-Bezirksliga Abstiegskandidaten FC Hude und Tur Abdin im Aufwind

Von Daniel Niebuhr und Lars Pingel | 29.04.2017, 15:10 Uhr

Die abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten SV Tur Abdin und FC Hude gehen mit Selbstvertrauen in die Aufgaben des Wochenendes.

Bis zur Klärung der Abstiegsfrage in der Fußball-Bezirksliga werden noch einige Wochen ins Land gehen, so viel steht fest. Ob der FC Hude auf den Nicht-Abstiegsplätzen bleibt, ob der SV Tur Abdin seine Aufholjagd krönt und ans rettende Ufer springt – das wird man vermutlich erst Mitte oder Ende Mai wissen. Die Chancen allerdings sind für die Nachbarn seit dieser Woche erheblich gestiegen.

Klußmann: Es ist noch nicht zu spät

Erst rang Tur Abdin am Mittwoch Absteiger VfL Oldenburg II mit 4:2 nieder, dann legten die Huder tags darauf ein 3:0 gegen den TSV Abbehausen nach – so kann man die Wochentage als Abstiegskandidat auch ganz gut rumkriegen. Hude hat als Zwölfter nun wieder fünf Punkte Vorsprung auf die Teams auf den vier Abstiegsplätzen, die Abdin als 14. anführt. Die Delmenhorster erwarten nach drei Siegen in Folge am Sonntag (15 Uhr, Stadion) den Zehnten TuS Obenstrohe und könnten die Abstiegsränge erstmals seit Anfang November wieder verlassen. „Es ist noch nicht zu spät. Hätten wir gegen Oldenburg verloren, wäre das fatal gewesen“, sagt Trainer Helmut Klußmann. Seine Rettungsmission hatte im Frühjahr mit fünf Spielen ohne Sieg unglücklich begonnen, aus den folgenden fünf Partien holte sein Team dann aber satte zwölf Zähler: „Die Mechanismen greifen langsam.“

Abstiegskampf kostet Nerven

Klußmann wird auch die Entwicklung beim Tabellennachbarn FC Rastede nicht entgangen sein, der zwischen Abdin und Hude den letzten Nicht-Abstiegsrang hält und in der vergangenen Woche Trainer Jesko Lampe entließ – etwas überraschend nach zuvor zwei Siegen. „Man sieht, dass die anderen im Tabellenkeller auch mit den Nerven zu kämpfen haben“, sagt FCH-Coach Lars Möhlenbrock, der befindet: „Der Abstiegskampf ist die spannendste Frage in dieser Saison.“

Im Rennen um den Ligaverbleib hat Möhlenbrocks Mannschaft ihre Position dank disziplinierter Abwehrarbeit Stück für Stück, Punkt um Punkt verbessert. Das will sie am Sonntag ab 15 Uhr bei Eintracht Wiefelstede fortsetzen. „Wir müssen sehen, dass wir der Eintracht nicht viele Chancen geben. Das ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagt Möhlenbrock.