Ein Angebot der NOZ

Fußball-Bezirksliga Atlas-Spiel vor Kameras

Von Daniel Niebuhr | 20.03.2015, 19:00 Uhr

In der Fußball-Bezirksliga steht das Spitzenduo SV Atlas und Wildeshausen vor schweren Spielen. Tur Abdin ist Favorit, Ganderkesee trifft auf den Tabellennachbarn.

Wenn der SV Atlas kommt, das ist nichts Neues, freuen sich die meisten Fußball-Bezirksligisten auf das Spiel des Jahres. Die Delmenhorster bringen viele Fans mit – und auch guten Fußball, wie die Bilanz von 17 Siegen aus 20 Spielen belegt. GVO Oldenburg zelebriert das Gastspiel des Spitzenreiters am Sonntag (15 Uhr) aber in – für Bezirksliga-Verhältnisse – großem Stil: Der Tabellensechste lässt das Spiel vom Radiosender „Radio 21“ präsentieren, der lokale Oldenburger Fernsehsender „Oeins“ kommt mit einem Kamerateam.

Lampenfieber dürften die Atlas-Spieler aber kaum fürchten. Dann schon eher die Heimstärke des GVO. Acht der elf Spiele hat der Aufsteiger auf eigenem Platz gewonnen, vor allem dank Daniel Johanning, der schon 21 Treffer erzielt hat.

Wie es gehen kann, hat vor zwei Wochen der Atlas-Rivale im Titelrennen gezeigt. Der VfL Wildeshausen gewann bei GVO mit 4:0 und muss ebenfalls am Sonntag nun in der zweiten Spitzenpartie des Spieltages zum Vierten Heidmühler FC (15 Uhr). Beiden Teams fehlen ihre Goalgetter: Wildeshausens Maximilian Seidel hat beim 4:0 gegen den STV Voslapp eine Überdehnung des Sprunggelenks erlitten und fällt wohl aus, bei Heidmühle ist Angreifer Jascha Meine rotgesperrt.

Der Dritte im Spitzentrio, der SV Tur Abdin, hat unbestritten eine leichtere Aufgabe. Im Stadion erwarten die Delmenhorster den abgeschlagenen Tabellenletzten Ahlhorner SV (Sonntag, 15 Uhr), Abdin-Trainer Andree Höttges will keine Punkte verschenken: „Ich erwarte, dass wir Lösungen finden. Wir werden geduldig sein müssen. Ahlhorn wird ja keinen Sturmlauf starten.“

Bereits ab 14 Uhr kann der TSV Ganderkesee dem vorzeitigen Klassenerhalt einen Schritt näher kommen. Zu Gast am Immerweg ist der VfL Oldenburg II – mit einem Sieg würde Ganderkesee die achtplatzierten Oldenburger überholen.