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Fußball-Bezirksliga der Frauen Freude über das 14:0 hält sich beim VfL Wildeshausen in Grenzen

Von Klaus Erdmann | 13.05.2019, 21:58 Uhr

Ein Kantersieg mindert die Sorgen der Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen nicht. Den Klassenerhalt kann der Zehnte immer noch schaffen.

Die Freude über das 14:0, mit dem die Wildeshauser Bezirksliga-Fußballerinnen den VfL Oythe auf die Heimreise geschickt haben, hält sich beim VfL in Grenzen, denn es gelang dem Gastgeber nicht, die Abstiegszone zu verlassen. Der VfL Stenum kehrte mit einem 1:1 vom Post SV Oldenburg zurück. Am Mittwoch, 20 Uhr, empfängt Wildeshausen die Stenumerinnen zum Kreisderby.

 Post SV Oldenburg - VfL Stenum 1:1 (0:1). Das 0:1 durch Stephanie Peters (9.) glich Lotte-Anouk Jäger aus (56.)„In der ersten Hälfte der ersten Halbzeit waren wir besser, dann Post“, sagte Diana Decker, die Stenum mit Maurice Kulawiak trainiert. Auch nach der Pause sicherten sich beide Teams Anteile. Decker: „Ein ausgeglichenes Spiel. Mit der Leistung sind wir zufrieden.“ Gute Noten vergab sie an die Torhüterinnen Julia Niegel (Stenum) und Karen Gabriel.

 VfL Wildeshausen - VfL Oythe 14:0 (5:0). VfL-Trainer Sven Flachsenberger: „In der ersten Hälfte waren wir nicht zielstrebig genug.“ Lena Behrends wurde mit einer Nasenprellung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht. Absteiger Oythe meldet 20 punktlose Spiele und 6:184 Treffer.

Tore: Sarah Kubitza, Viktoria Kljukina, Femke Krumdiek (je 3), Lena Behrends, Viktoria Brandt, Kim Funke, Annika Lindemann und ein Eigentor.

Die beiden anderen Absteiger kommen aus dem Kreis der Teams, die die Plätze acht (SG Holdorf mit 21 Punkten aus 20 Spielen), neun (Polizei SV Oldenburg (meldet nach dem überraschenden 2:2 gegen Dinklage 17 Zähler und 20 Partien), zehn (Wildeshausen, 16 Punkte/20 Spiele)) und elf Eintracht Oldenburg (11/19) belegen. Nach dem Derby gegen Stenum bestreitet Wildeshausen am Sonntag, 26. Mai, 13 Uhr, das letzte Spiel bei Polizei Oldenburg.

„Wir müssen aus den beiden Spielen sechs Punkte holen, um in der Liga zu bleiben“, sagt Flachsenberger. Ärgster Konkurrent ist der Polizei SV, der am Sonntag in Oythe gastiert. Oldenburg (minus 31) weist zwar gegenüber Wildeshausen (minus 14) das deutlich ungünstigere Torverhältnis auf, doch das kann nach dem Treffen in Oythe ganz anders aussehen. „Gegen Polizei gibt‘s ein Endspiel. Wir werden alles geben“, verspricht Flachsenberger.