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Fußball-Bezirksliga der Frauen VfL Stenum blickt nach oben

Von Vera Benner, Vera Benner | 05.10.2016, 18:51 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Stenum stehen nach dem 2:0-Erfolg über den Post SV Oldenburg auf dem dritten Tabellenplatz. Der VfL Wildeshausen musste eine 1:9-Pleite gegen die FSG Gehlenberg hinnehmen.

Delmenhorst. Unterschiedlicher hätte der vergangene Bezirksliga-Spieltag für die Fußballerinnen des VfL Stenum und den VfL Wildeshausen nicht laufen können. Während Stenum sich über einen souveränen Sieg freute, musste der VfL Wildeshausen eine bittere Niederlage einstecken.

VfL Stenum – Post SV Oldenburg 2:0 (1:0). Die Schützlinge von Stenums Trainerin Diana Decker spielten taktisch klug. „Wir haben uns gut angestellt und gewusst, wie wir gegen den Gegner aus Oldenburg auftreten müssen“, lobte Decker nach dem Spiel. Die verdiente Führung ließ bis zur 27. Minute auf sich warten. Stenums Törjägerin Katrin Stefanski schloss aus gut 25 Metern ab. Der Ball prallte an die Latte, von dort auf den Boden und wieder an die Latte, um schließlich im Tor zu landen. Nach dem Seitenwechsel behielt Stenum die Oberhand. Folgerichtig fiel das zweite Tor. Janine Celik setzte sich im Strafraum durch und markierte mit einem Lupfer über die Post-Torfrau das 2:0 (64.) und gleichzeitig den Endstand. „Wir sind mit der Saison super zufrieden. Der dritte Platz ist das Ziel und vielleicht geht ja sogar noch etwas mehr“, meinte VfL-Trainerin Decker.

VfL Wildeshausen – FSG Gehlenberg 1:9 (1:5). Schon in der ersten Spielminute brachte Isabelle Sommerer die Gäste in Führung. Den Wildeshauserinnen gelang durch einen Freistoßtreffer von Femke Krumdiek der Ausgleich (3.), aber kurze Zeit später brachte Nadja Remmers die FSG Gehlenberg erneut in Führung (16.) Sommerer (27., 36.) und Remmers (34.) ließen weitere Treffer folgen und schraubten das Ergebnis auf 5:1 in die Höhe. Nach dem Seitenwechsel spielten die Gastgeber bissiger und legten ihr Augenmerk auf die Offensivarbeit. Der VfL erspielte sich gute Torgelegenheiten, doch die Chancenverwertung war mangelhaft. „In der zweiten Halbzeit waren wir die spielerisch bessere Mannschaft“, merkte VfL -Trainer Sven Flachsenberger an. „Wir haben die gegnerische Abwehr unter Druck gesetzt, konnten aber keine unserer Chance nutzen.“ In den letzten zehn Minuten der Partie gelangen den Gästen aus Gehlenberg weitere vier Tore. Michelle Bruns (80.), Nadja Remmers (83.) und zwei Treffer von Isabelle Sommerer (86., 89.) stellten das Endergebnis von 1:9 aus Sicht der Heimelf her. „Wir haben mit unserer Chancenverwertung gehadert. Die Gäste aus Gehlenberg haben das in der zweiten Halbzeit eiskalt ausgenutzt“, sagte Flachsenberger. Trotz der Niederlage ist Wildeshausen mit der Saison zufrieden. „Wir haben gezeigt, dass wir mithalten können. Uns hat auch häufig einfach das Glück gefehlt“, erklärte Flachsenberger. In den nächsten Spielen gilt es, die vielen Gegentore zu vermeiden.