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Fussball-Bezirksliga FC Hude blamiert sich beim VfL Oldenburg II

Von Lars Pingel und Frederik Böckmann | 13.05.2017, 00:01 Uhr

Die Bezirksliga-Fußballer des FC Hude haben im Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg II eine überraschende und ebenso bittere 1:4 (1:2)-Niederlage kassiert.

SSie hatten einen Sieg und drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf fest eingeplant, doch am Ende gab es sogar eine Blamage: Die Bezirksliga-Fußballer des FC Hude haben ihr Auswärtsspiel beim Tabellenletzten VfL Oldenburg II mit 1:4 (1:2) verloren. Für Oldenburg war es erst der zweite Saisonsieg und überhaupt erst die Punkte fünf bis sieben für die seit Wochen als Absteiger feststehende Oberliga-Reserve – und gleichzeitig ein süßer Sieg für Steffen Janßen, der im Spätsommer nach einem Spielervotum in Hude gefeuert wurde und kurze Zeit später wieder bei seinem vorherigen Verein anheuerte. Janßen konnte beim personell ansonsten immer gehandicapten VfL dieses Mal auch auf Akteure aus dem A-Jugend-Bundesliga-Kader des JFV Nordwest zurückgreifen.

Hudes Trainer Lars Möhlenbrock war nach der schwachen Leistung seiner Mannschaft bitter enttäuscht. Die Ursache für die Niederlage sah er vor allem in der katastrophalen Anfangsphase seiner Mannschaft, die früh mit 0:2 in Rückstand lag. „Wir haben die ersten 15 Minuten total verpennt und keinen Zweikampf gewonnen.“ Aber auch danach kam Hude nie richtig in die Gänge.

Möhlenbrocks Plan: Erst Obenstrohe schlagen – „und dann beten“

Mit Blick auf die Tabelle und die eigentlich eingeplanten drei Punkte sagte der FCH-Coach: „Wir müssen jetzt gegen Obenstrohe gewinnen – und dann beten.“ Denn Hude hat am letzten Spieltag frei und kann nicht mehr im Abstiegskampf eingreifen.

Oldenburg traf durch Cristopher Kant (7., nach Querpass von rechts/52., 15-Meter-Schuss nach Solo) und Conor-Jonathan Gnerlich (14., nach zu kurzem Rückpass von Alexander Giehl/73., nach Huder Ballverlust im Spielaufbau). Der zwischenzeitliche 1:2-Anschlusstreffer durch Julian Arciszewski (30., Elfmeter nach Foul an Ole Schöneboom) blieb nicht mehr als ein Strohfeuer. Die zweikampfschwachen Huder konnte sich im Endeffekt bei ihrem starken Keeper Christopher Schnacke bedanken, dass die Pleite nicht höher ausfiel.